Ihre schwere Depression hätte der Autorin fast alles genommen. Als pflegende Mutter hinterfragt sie in diesem autobiografischen Sachbuch die Ursachen ihres Zusammenbruchs. Eigene Erfahrungen werden mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und systemkritischen Perspektiven verbunden. Entstanden ist ein schmerzhafter, persönlicher Bericht und ein politischer Text. Das Buch unterstreicht die strukturellen Faktoren, die Frauen und pflegende Angehörige an ihre Grenzen bringen. Es fordert eine kritische Auseinandersetzung mit der Missachtung von Sorgearbeit und den überzogenen Erwartungen an Mütter.
Die Autorin gibt denen eine Stimme, die den Kampf gegen die Depression verlieren oder vor Erschöpfung zu heiser sind, um laut zu werden.
Zielgruppe: Frauen und andere FLINTA, Mütter, Eltern, pflegende Eltern, Care-Leistende, Menschen mit Depressionen und ihre Angehörigen, an psychischer Gesundheit Interessierte
Dr. Jennifer Meyer-Ueding , geboren 1982, ist Politikwissenschaftlerin, promovierte Agrarökonomin, Mutter von drei Kindern und pflegt ihren körperlich schwerbehinderten Sohn. Sie schreibt als freie Autorin u.a. zu den Themen Ableismus, Inklusion, Pflegende Elternschaft, (Un-)Vereinbarkeit, Feminismus, Kinderrechte und Depressionen.
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