Schlagworte: Historischer Roman Paris Nachkriegszeit, Zeitgeschichtlicher Roman Paris 1950er, Roman über Verantwortung in Diktaturen, Josephine Baker, Politischer Entwicklungsroman
Marius, junger Diplomat und Verfechter von Demokratie und Versöhnung, wandelt sich zum Nazi-Mitläufer. Nach dem Krieg plagt ihn die Scham mitgemacht zu haben auch deshalb, weil er völlig straflos davongekommen ist. Wie gehen wir damit um, wenn sich der Wind dreht? Wie mit einem, der vom Weg abkommt? Können Männer wie Frauen stark und schwach zugleich sein? Und was in Himmels Namen hat Josephine Baker mit alldem zu tun?
Frank Werner, in Celle geboren, ist Diplomat und Theaterwissenschaftler. Die Diplomatie trieb ihn um die Welt, so nach Lissabon, Sarajewo und in den Jemen. In seinem parallelen Leben ließ er sich in Hannover zum Bühnentänzer ausbilden und begann während seines Studiums in London über zeitgenössischen Tanz zu schreiben. Danach arbeitete er als Kulturmanager in New York, seine Rezensionen und Essays erschienen in internationalen Tanzmagazinen sowie in der New York Times. Er lebt mit seiner Familie in Athen und Berlin.
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