Der Tag, als aus unserem lieben Dieter eine Doris wurde

Der Tag, als aus unserem lieben Dieter eine Doris wurde

Geschlechterwahn in der Klarsicht Betroffener

Lars Otto von Ebenerd

Romane & Erzählungen

Paperback

164 Seiten

ISBN-13: 9783695713912

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 20.02.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Berlinerisch, Geschlechterwahn, Genderwahn, Sexualität, Perversion

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"Der Tag, als aus unserem Dieter eine Doris wurde" - dieses tragische Buch ist keine leichte Kost, es sei denn, du bist ein Bioberliner (oder wenigstens ein Akademiker). Geschildert werden Leiden und Nöte eines vom Geschlechterwahn grausam betroffenen Elternpaares. Tätige keinen Fehlkauf - bist du humorlos, dann ist dieses Buch nichts für dich, auch nichts für Betonköpfe, verbissene Zeitgeistfanatiker, warnt der Herausgeber Lars Otto von Ebenerd. Der Anfang seines Nachworts sei zur Orientierung hier zitiert: "Das Seelengemälde des Gerulf Nau, glasklar von ihm ausformuliert in zahlreichen nichtöffentlichen Tischgesprächen über eine längere Leidenszeit nun schon, über weite Strecken aus ihrem zuverlässigen Gedächtnis aufgezeichnet von einer Augen- und Ohrenzeugin, nämlich seiner allerliebsten Gattin Iris - ihr gebührt neben Gerulf selbst der Hauptdank für das Zustandekommen dieser vielsagenden Milieustudie. Das gemarterte Seelenbild des Gerulf, das dieser aus dem Herzen heraus und frisch von der Leber weg von sich gab, von Iris zuverlässig notiert und inhaltlich sogar aufpoliert in manch nebensächlichem Detail, der eine oder andere Punkt zudem ergänzt - die groben Konturen der Entstehungsgeschichte des Buches ... soll hier dem sehr kleinen Leserpublikum nicht vorenthalten werden. Iris ist doppelt zu danken, dass sie das Lokalcolorit nicht getilgt hat ... Als ich die Rohfassung in meinen adeligen Händen hielt konnte ich nicht meinem Namen entsprechend den Ball eher mal flach halten. Höchst begeistert war mir sofort klar: Dieses Buch muss das Licht der Öffentlichkeit erblicken, das ist meine heroische Ehrenpflicht von meinen Ahnen her, die auch tapfere Kämpfe ausgefochten haben zu ihren Zeiten! Denn: Wer viel lacht, der lebt länger - ist eines meiner aus jahrzehntelanger Lebenserfahrung gewonnenen Mottos ..." So weit der Beginn des bereits vielsagenden Nachworts von Lars Otto von Ebenerd (im Buch selbst diskret eingefügt hinter dem Text für Bioberliner und vor der zweifarbigen akademischen Fassung mit hochdeutscher Übersetzung). Möge diese biografische Studie nützlich sein einem jeden Leser, aufzupolieren seine persönliche Optik, so dass durch Zeitgeistvernebelungen hindurch Klarsicht entsteht. Möge das Buch einen Beitrag leisten, dass wieder offen und frei gesprochen werden kann über Randthemen, ein Beitrag zur Freiheit, die in einigen Themenfelder leider arg bedroht ist. Sollten wahre Einsichten gelingen, dann gebührt der Dank höherer Kraft.
Lars Otto von Ebenerd

Lars Otto von Ebenerd

Lars Otto von Ebenerd, 19** geboren (vor dem Internet), bevorzugt den Charme der Anonymität und Zurückgezogenheit eigentlich, wie es adeligem Charakter entspricht, der zwar repräsentieren muss, aber ruhiges Hintergrunddasein entsprechend hoch wertschätzt. Diesmal jedoch war es leider nötig, das Mäntelchen der Bedecktheit zu lüften für ein richtungsweisendes Werk: "Der Tag, als aus unserem lieben Dieter eine Doris wurde". Die Leidensgeschichte eines Bioberliner Elternpaares - der Herausgeber bekennt es freimütig - musste "das Licht der Öffentlichkeit erblicken, das ist meine heroische Ehrenpflicht von meinen Ahnen her, die auch tapfere Kämpfe ausgefochten haben zu ihren Zeiten!" Adel verpflichtet eben, da kann man nicht einfach eben mal an Aufgaben vorbeilaufen wie ein Jona, der im Fisch landete. Andererseits: Das Buch lädt herzlich zum Lachen ein, denn des einen Tragik ist des anderen Komik. So ist das schon seit alten Zeiten, man nannte es gemeinhin Schadenfreude, ein allzu menschlicher Wesenszug (vor dem der Mensch adeliger Gesinnung allerdings sich in Acht zu nehmen hat). Genderwahn, etwas altmodisch im Buch Geschlechterwahn genannt, ist ein echtes Problem. Das Hauptproblem ist allerdings mittlerweile, dass er nicht mehr als Wahn markiert werden darf. Nur noch eine ganz kleine Nische bleibt übrig, wo das überhaupt möglich ist: Die Kunst. Sie leistet noch, wo Wissenschaft und einfacher (und damit nicht selten gesunder) Menschenverstand Tabus unterliegt, Einschränkungen, Wortverboten. Deutschland hat seit dem Ende der Monarchie starke Wandlungen durchlaufen. Verstehenshilfreiche Kontraste sind ein Ergebnis. Allein schon der Vergleich mit der doch so (materiell und freiheitlich) eingeschränkten Kommunistenzeit, der das berichtende Ehepaar nachtrauert, zeigt es auf. Wieder sei Lars Otto von Ebenerd aus dem Nachwort zitiert: "Das hat die Kommunistenzeit - ich benenne es historisch - mit der noch viel besseren Zeit meiner adeligen Vorfahren gemeinsam: Bei uns gab es noch Normalität. So ist es jetzt sehr hilfreich, die glasklar formulierten Gedankengänge der letzten aussterbenden Klarsichtgeneration zu publizieren, die vor dem Internet geboren und sozialisiert wurde." Der Dank, sollte echte Klarsicht gelungen sein, gebührt an dritter Stelle Lars Otto von Ebenerd, an zweiter dem Bioberliner Elternpaar, an erster aber höherer Kraft, sollte das Durchschreiten des Dunkelfeldes gelungen sein mit Licht am Ende des Tunnels, ähnlich einem Jona entschlüpfend dem Fisch.

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