Archäologie und Macht

Archäologie und Macht

Zur Instrumentalisierung der Ur- und Frühgeschichte

Gabriele Uhlmann

Gesellschaft, Politik & Medien

ePUB

3,5 MB

DRM: hartes DRM

ISBN-13: 9783844827361

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 18.04.2012

Sprache: Deutsch

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Seit seinen Anfängen bedient sich das Patriarchat der Mythografie, um seine Machtstrukturen zu legitimieren und aufrecht zu erhalten. Waren es in der Frühgeschichte religiöse Mythen, so hat sich die Mythenbildung und -tradition im Verlauf der Geschichte in andere Bereiche verlagert. Heute tragen ausgerechnet die Wissenschaften, von denen die Allgemeinheit Aufklärung und geistigen Fortschritt erwartet, in besonderem Maße zur Weiterverbreitung alter und Bildung neuer Mythen bei. In diesem Buch geht es um die Methoden der herrschenden Lehre, diese Mythen als Wahrheit zu verkaufen.
Auf der Basis neuester anthropologischer und archäologischer Erkenntnisse kritisiert die Patriarchatsforscherin Gabriele Uhlmann die Rekonstruktion der vorpatriarchalen Menschheitsgeschichte durch die Archäologie.
Am Beispiel des Massakers von Talheim vor 7.000 Jahren zeigt sie auf, welche Strategie gefahren wird, um für die gesamte Jungsteinzeit Patriarchat postulieren zu können.
Gabriele Uhlmann

Gabriele Uhlmann

Die Patriarchatsforscherin und -kritikerin Gabriele Uhlmann (Jg. 1964) beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit den Wurzeln unserer Kulturen. Sie kritisiert die ideologisch motivierte Archäologie und Urgeschichtsforschung und deren Instrumentalisierung für gegenwärtige gesellschaftspolitische Ziele. Ihr unabhängiger, interdisziplinärer Ansatz berücksichtigt dabei Kulturanthropologie, Theologie, Psychologie, Biologie, Geografie u.v.m.. Nach ″Archäologie und Macht″ (2012) legt sie mit diesem Band ihr zweites Buch vor.

Website: http://www.gabriele-uhlmann.de

Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin?

OYA

Dezember 2012

(...) Als Antwort auf derartige Versuche, bereits für die frühe Geschichte des Menschen patriarchale Verhältnisse zu postulieren, veröffentlichte Gabriele Uhlmann nun ihr sehr engagiert geschriebenes Buch
»Archäologie und Macht«. Darin nimmt sie mit viel Sachverstand die anthropologisch-archäologischen Indizien etwa zur Interpretation der altsteinzeitlichen
Urmutter-Darstellungen oder des jungsteinzeitlichen »Massakers von Thalheim« unter die Lupe. Es soll nicht verschwiegen werden, dass die Lektüre an vielen Stellen eine gehörige Bereitschaft, sich »einzudenken«, erfordert. Aber die ebenso wichtige wie interessante Thematik lohnt doch allemal die vertiefte Beschäftigung.

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