Er nahm ihr die Freiheit. Er machte sie zur Kaiserin. Als Imperator Lucius Aurelius Valerianus die Provinz Lyrica unterwirft, fordert er einen Tribut, der alles verändert: Arien Thalea, die Tochter seines größten Feindes. Aus ihrer Heimat gerissen, findet sich Arien im goldenen Käfig von Valaris wieder umgeben von Macht, Intrigen und den unerbittlichen Erwartungen eines Imperiums. Zwischen der kalten Strenge der Kaiserinmutter Livia, religiösen Ritualen und politischen Spielen beginnt für sie ein Leben, das sie nie gewählt hat. Lucius ist ihr Feind. Kalt. Unerbittlich. Unnahbar. Und doch ist er mehr als das. Zwischen Hass und Pflicht, zwischen Unterwerfung und einer Nähe, die sie sich nicht erlaubt, gerät Arien in einen Strudel aus Macht, Schuld und Glauben. Während die Stadt den Sieg feiert und die Götter schweigend zusehen, beginnt sich etwas zu verschieben in ihr, in ihm, im Gefüge des Reiches selbst. Ein düster-epischer Auftakt über Herrschaft, Schicksal und die Frage, wie viel Freiheit eine Frau behalten kann, wenn sie zur Kaiserin gemacht wird. Denn die wahren Ketten sind nicht aus Eisen sie sind aus Gold.
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