Im differenziellen Lauftraining geht es manchmal auch treppauf und treppab; differenzielles Volleyballtraining operiert mit ungewöhnlichen Spielideen, die der Gruppentaktik dienen. Keine Übung gleicht der anderen. Was können Musikerinnen und Musiker aus diesem bemerkenswerten Ansatz lernen? Der Pianist und Pädagoge Martin Widmaier sucht nach sachdienlichen Hinweisen in Musikalien und Schriften des 19. und 20. Jahrhunderts. Das Ergebnis der Forschungsreise ist eine "Geografie des Übens", die relevante alte und neue Wege erfasst.
Martin Widmaier, Jahrgang 1960, studierte Klavier bei Irene Slavin und Naoyuki Taneda (beide Karlsruhe), Hans Leygraf (Salzburg) und Maria Curcio (London). Ergänzende Studien mit den Schwerpunkten alte bzw. neue Musik bei Wolfgang Brunner und Josef Anton Scherrer. 2008 Professur für Klavier und Fachdidaktik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, 2014 musikpädagogisches Doktorat an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Konzerte und Kurse, Vorträge und Veröffentlichungen im In- und Ausland.
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