Was verschweigt eine Familie - und warum? Gaby Berger wächst in den Jahrzehnten nach dem Krieg auf, in einem Deutschland, das über seine eigene Vergangenheit schweigt. Ihre Mutter stammt aus Rotterdam, ihr Vater aus Stettin. Die Holländerin und der deutsche Soldat leben erst als Flüchtlinge im niedersächsischen Wellendorf. Später ziehen sie nach Frankfurt am Main, wo ihr Vater für die Amerikaner arbeitet. Erst nach und nach erfährt Gaby von vielen Geschichten, die ihre Familie und dieses Land jahrzehntelang für sich behielt.
ZUM SCHWEIGEN ERZOGEN erzählt von einer Kindheit zwischen zwei Ländern, von einem Besuch in Auschwitz und Birkenau und von dem langsamen, oft schmerzhaften Weg, das Schweigen einer ganzen Generation zu durchbrechen.
Ein ehrliches, persönliches Buch über Herkunft, Verdrängung und die Suche nach der eigenen Geschichte.
Gabriele Berger wurde 1955 als Tochter einer Holländerin aus Rotterdam und eines deutschen Soldaten aus Stettin geboren, die als Flüchtlinge im niedersächsischen Wellendorf strandeten und später nach Frankfurt am Mein umzogen. Dort wurde die Autorin in ein Nachkriegsdeutschland hineingeboren, das über seine eigene Vergangenheit schwieg. Dieses Schweigen prägte nicht nur ihre Familie, sondern eine ganze Generation. In Zum SCHWEIGEN ERZOGEN erzählt Gabriele Berger, wie sich das große Schweigen eines ganzen Landes im Kleinen fortsetzte: in ihrer Familie, in ihrer Kindheit. Gaby Berger ist Mutter, Großmutter und Urgroßmutter.
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