In Trastevere läuft das Lachen nicht geradeaus, es springt über Mauern und kommt als freundlicher Bumerang zurück. Mimi liebt diesen Takt, das ungeschminkte Rom aus Staub, Basilikum und warmem Mauerwerk. In ihren Händen wird Leinen zur Absicht, jeder Stich ist ein Urteil. Dann tritt Gino in ihr Leben, ein Impuls, der Türen öffnet, noch bevor man klopft. Er holt sie aus dem schattigen Schutz des Ateliers auf die gleißenden Dachterrassen über dem Tiber. Plötzlich steht Mimi im Fokus, ein Gesicht auf Papier, ein Ziel fremder Wünsche. Doch sie weigert sich, nur ein Bild zu sein. Inmitten des römischen Sommers, zwischen Zitrone und Erdbeere, finden sie und Gino einen Stil, der nicht um Entschuldigung bittet. Ein Roman über Mode als Haltung, Liebe als leises Einrasten und den Mut, man selbst zu bleiben, wenn die Welt zusieht.
Isabella Giordano schreibt sinnliche Romane über Rom, Stoffe und Sommerhitze. Ihre Texte leben von Licht, Duft und kleinen Gesten, aus denen Atmosphäre wird.
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