Zehntelsekunden – so lange braucht unser Gehirn, um sich einen ersten Eindruck von einer Person zu verschaffen. Binnen eines Wimpernschlages werden wir oft aufgrund unseres Aussehens, unserer Kleidung oder unseres Berufs verurteilt und bekommen einen Stempel aufgedrückt. Was aber wäre, wenn wir aufhören würden, Menschen nach ihrem Einband zu beurteilen? Was, wenn wir uns die Zeit nehmen würden, die Geschichten dahinter zu lesen? Würden wir einander dann immer noch in Schubladen pferchen?
Die Hobbyautorin wurde im Jahr 2003 geboren und teilt sich ihren Geburtstag mit keinem Geringeren als Harry Potter, der auch der Held ihrer Kindheit und ihr größtes Vorbild war. Da sie allerdings in einem winzigen Dorf aufwuchs, das auf keiner Karte eingezeichnet ist, kam ihr eigener Brief aus Hogwarts leider nie an. Aus diesem Grund entschied sie sich gegen eine internationale Karriere als Quidditchspielerin und entdeckte das Schreiben für sich. Sie liebt Bücher, alte Backsteinhäuser, Sonnenuntergänge, Wolken, die wie Einhörner aussehen, und Menschen, die nicht nur reden, sondern auch tatsächlich etwas zu sagen haben. Mit Smalltalk kann sie nichts anfangen und mit der deutschen Zeichensetzung steht sie leider noch immer auf Kriegsfuß.
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