Yi Jing

Yi Jing

Das Buch der Wandlungen

Gia Fu Feng , Yürgen Oster (Hrsg.)

Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften

Hardcover

468 Seiten

ISBN-13: 9783734767012

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 20.02.2015

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Yi Jing, I Ging, Buch der Wandlungen, Chinesische Philosophie, Daoismus

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Das Yi Jing, das "Buch der Wandlungen", gehört zu den ältesten und einflussreichsten Texten der chinesischen Geistesgeschichte. Sein Ursprung ist von Mythen und Legenden umgeben, doch sein Einfluss verbreitet sich überall. Bis heute wird es als philosophisches Werk, als Ratgeber und Entscheidungshilfe und als Anregung zur Meditation gelesen.
Die vorliegende Ausgabe enthält eine vollständige und direkte Übersetzung der Texte und Kommentare von 35 Gelehrten, die im Auftrag des chinesischen Kaisers Qianlong für eine kaiserliche Ausgabe des Yi Jing im Jahr 1760 zusammengestellt wurden.
Die deutsche Übersetzung stammt von der bekannten buddhistischen Autorin Sylvia Wetzel. Ihre Ausgabe erschien erstmals 1991 und war lange Zeit nicht mehr im Buchhandel erhältlich.
Nun liegt dieses bedeutende Werk in einer Neuausgabe wieder vor. Herausgegeben wurde es von dem Daoisten Yürgen Oster, einem ehemaligen Schüler des chinesischen Tai-Chi-Lehrers und Daoisten Gia-Fu Feng, dessen eigene Fassung des Yi Jing viele Menschen im Westen mit dem "Buch der Wandlungen" vertraut gemacht hat.
Gia Fu Feng

Gia Fu Feng

Gia Fu Feng wurde 1919 in Shanghai, China, geboren. In seiner Jugend erhielt er eine umfassende klassische Erziehung und schloß seine Studien mit einem B.A. an der Universität Beijing und einem M. A. in vergleichender Religionswissenschaft an der Universität von Pennsylvania, USA, ab.
1955 begegnete er Alan Watts in San Franzisko. Ihre Begegnung begründete eine Synthese östlicher und westlicher Kultur, deren Verschmelzung ein Prozeß außergewöhnlicher Kreativität war.
In den sechziger Jahren unterrichtete Gia Fu am Esalen Institute in Big Sur, Kalifornien. Zu dieser Zeit weckten viele der modernen avantgardistischen Therapeuten, die häufig nach Esalen kamen, das Interesse von Gia Fu, und er sah die Möglichkeit einer Begegnung von Religion und Psychotherapie, die dann in der Schaffung seiner eigenen daoistischen Gemeinschaft Stillpoint Gestalt annahm.

In den siebziger Jahren wuchs Stillpoint zu einer weltweiten Gemeinschaft an. Gia Fu bereiste die ganze Welt, leitete Workshops in Taijiquan, Meditation, daoistischer Alchemie, Selbstheilung durch Selbsterforschung, Psychodrama, Psychopunktur und Kosmologie.
Gia Fu Feng war ein lebendiges Beispiel für das Paradox des Daoismus. Eine Brücke zwischen Ost und West, hinsichtlich der Kultur als auch der Spiritualität.
Alan Watts sagte über ihn: »Gia Fu ist das wunderbare Beispiel eines chinesischen Schelms. Er ist ein Wanderpoet und ein Künstler, der leicht verrufene Typus eines daoistischen Weisen, der das Prinzip des Weges, von Yin und Yang verkörpert, das nichts erzwingt und doch nichts ungetan läßt.«

Yürgen Oster

Yürgen Oster (Hrsg.)

Yürgen Oster ist ein daoistischer Taijiquan- und Qigong Lehrer. Er lebte lange in Wudangshan, China und hat auf Teneriffa eine neue Heimat gefunden. Er gibt regelmäßig Seminare in verschiedenen europäischen Ländern.

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