Exsistierend zwischen Gefühlen der Ungewissheit, Freude, Zweifel, Hoffnung Es sind Flüsse der Gedanken. Das Weiß, zunächst rein, lag es vor mir. Ich sah, wie der Stift aus Zweifel, Ängsten und Sorgen Fantasiewelten zeichnete. Lebend im Zwischen, im Schattenmoment wie im Licht der Sonne. Ein Versuch, Ausdruck zu finden. Hoffnung zu suchen, selbst wenn sie im Gewicht des Zweifels fast schwindet. Nur das Weiß, nun im Tintenblau, erzählt von Gefühlsgedanken.
Es sind lediglich Worte, die Stimme im Kopf. Und doch - die Fantasie widerspricht: Denn Worte tragen mehr. Sie bergen Gefühle, Bedeutungen, Zustände. Sie sind nichts - zugleich alles.
Dies ist mein Versuch inmitten von Gefühlen der Ungewissheit, Freude, Zweifel und Angst Hoffnung sichtbar zu machen. Eine Lyriksammlung, die in Schemen geboren wurde und in Wortgemälden weiterlebt.
Leonore Finke, geboren 2005 in Dresden, ist am Waldrand im Schwarzwald aufgewachsen. Schon in ihrer Kindheit zog sie sich gern in die Natur zurück, wo ihre Gedanken endlich zur Ruhe kamen. Ihre ersten Texte schrieb sie bereits in der Grundschule, obwohl der Wunsch, Schriftstellerin zu werden, lange unerreichbar schien. Im Frühjahr 2021 entdeckte sie ihre Kreativität in Gedichtform und begann, ihre Gedanken immer freier fließen zu lassen. Im Jahr 2023 entwickelte sich ein eigener Stil, der durch tägliche Schreibgewohnheiten geprägt ist. Ihre Texte thematisieren innere Kämpfe, Beobachtungen und gesellschaftliche Zwischentöne. Sie beschreibt ihre Werke als eine Reise, die das Unsagbare greifbar macht ein stilles Echo, das im Inneren nachklingt.
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