Schlagworte: Glück und Sinn in einer Welt permanenter Möglichkeiten, Reduktion und Wahrhaftigkeit, Spannung zwischen Realität und äußerer Darstellung, Innere Ruhe als zeitgenössischer Gegenentwurf, Der Mensch zwischen Arbeit und Sehnsucht
'Wohlstand ohne inneren Frieden' ist ein literarisch-realistischer Zyklus über die Illusion des modernen Glücks. In losen, miteinander verbundenen Episoden folgt das Buch der Figur Christian, einem international tätigen Manager, der in unterschiedlichen Lebensphasen und Umgebungen erlebt, wie die Jagd nach Erfüllung zur Spirale aus Selbstoptimierung, Öffentlichkeit und Einsamkeit wird. Jedes Kapitel steht für eine Facette der Wohlstandsgesellschaft des 21. Jahrhunderts - unternehmerischer Erfolg, Selbstdarstellung, digitale Zuneigung, späte Sehnsucht nach Sinn. Zusammen ergeben sie ein präzises Psychogramm einer Zeit, in der alles erreichbar ist, außer Frieden mit sich selbst.
Geboren in der Schweiz, hat er früh die Welt zu seinem zweiten Zuhause gemacht. Reisen waren für ihn nie bloß Bewegung im Raum, sondern eine Schule des Blicks. Heute, Ende fünfzig, schreibt er über das, was Menschen miteinander verbindet, und was sie trennt. Mit wachem Auge für die feinen Strömungen der Zeit beobachtet er gesellschaftliche Veränderungen und spürt in seinen Texten dem leisen Puls des Alltags nach. Seine Geschichten entstehen unterwegs, zwischen Städten und Begegnungen, getragen von der Sehnsucht, Verstehen in Worte zu fassen.
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