Dieses Buch erzählt vom leisen Verschwinden im Alltag und vom Wiederfinden im Dazwischen. Vom Nebel, der sich nicht plötzlich zeigt, sondern sich langsam über Gedanken, Tage und Menschen legt.
In poetischen Fragmenten entsteht ein Innenraum aus Stille, Funktionieren und dem Versuch, nicht verloren zu gehen. Zwischen Müdigkeit und Bewegung zeigen sich kleine Lichtstellen Momente, in denen etwas zurückkehrt, ohne ganz erklärbar zu sein.
Nebel ist eine Reise durch das Unklare, durch das Schwerwerden des Alltäglichen und durch das leise Weitergehen darin. Kein Buch über das Ende von Dunkelheit, sondern über das Bleiben im Dazwischen.
Und über die Frage, was bleibt, wenn man sich selbst im Grau fast nicht mehr erkennt.
Leonie Riedmann, Jahrgang 2006, lebt und schreibt in Vorarlberg. In ihren Texten verbindet sie poetische Prosa mit Spoken Word und erzählt von Herkunft, innerer Schwere und Hoffnung im Dazwischen.
Mit Nebel schreibt sie über das leise Verschwinden im Alltag, über das Funktionieren und über die kleinen Lichtstellen, die selbst im Grau bleiben.
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