Dieses Buch ist kein Programm, kein Plan und keine Anleitung. Es ist ein Entwurf. Ein Versuch, das Leben neu zu denken, nicht von oben, nicht durch Systeme, sondern aus dem Menschen heraus. Ausgehend vom Einzelnen entfaltet sich Schritt für Schritt ein mögliches Gefüge:
Vom Lichthof zum Lichtweiler, von der Lichtinsel zum Lichthort, bis hin zum Lichtstaat.
Ein Lebensraum, in dem Gemeinschaft, Natur und Eigenverantwortung wieder zusammenfinden.
Doch dieses Buch bleibt nicht bei Strukturen stehen. Es zeigt auch, wie sich ein solcher Raum anfühlen kann: ruhig, überschaubar, lebendig.
Zwischen Feldern, Wegen und Wasserläufen, zwischen kleinen Märkten, Werkstätten und Begegnungen, zwischen Stadt und Landschaft.
Es geht nicht um Perfektion. Nicht um ein Ideal.
Sondern um eine Möglichkeit.
Ein Leben, das sich wieder an dem orientiert, was trägt. Dieses Buch lädt nicht dazu ein, etwas zu übernehmen. Sondern dazu, selbst zu denken.
Rainer Hill schreibt über das, was bleibt, wenn die lauten Stimmen verstummen, über Wandel, Wahrheit und den stillen Ruf des Herzens. Seine Bücher verbinden Nachdenken mit Erdung, Poesie mit Klarheit. Was als Suche begann, wurde zu einem Weg zwischen Wort und Geist. Unter seinem bardischen Namen "Bréan mac Grianán" erforscht er die mythische Seite dieses Weges, die Sprache der Symbole, der Natur und des alten Wissens.
Beide Namen, beide Stimmen, gehören zusammen: der eine beobachtet die Welt, der andere singt sie.
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