Die Rückkehr ist erst der Anfang. Wer sich lange verloren hat, muss lernen, in einem Leben zu wohnen, das sich zuerst fremd anfühlt. Diese Gedichte handeln von dem, was wiederkommt, wenn man bleibt: der Geschmack von Kaffee, das Gewicht eines Tieres, das sich anlehnt, der erste Atemzug, der wirklich unten ankommt. Sie feiern nichts. Sie beobachten, wie ein Körper wieder lernt zu spüren, wie Nähe möglich wird, ohne sich selbst zu verlieren, und wie aus Überstehen langsam Leben wird. Wieder da ist das hellere Gegenstück zu Lange fort.
Nayla Feron schreibt über das, was zwischen Körper und Bewusstsein verloren geht und wiederkommt. Ihre Texte verbinden genaue Beobachtung mit einer Sprache, die nichts beschönigt.
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