Dieser biografische Roman erzählt die faszinierende Lebensgeschichte einer vergessenen Pionierin des 19. Jahrhunderts - ein eindringliches Porträt über Mut, Unabhängigkeit und die Suche nach dem eigenen Pfad. Meta Wellmer wurde im strengen Herrnhuter Schwesternhaus in Ebersdorf gebildet und erzogen. Begleitet von den Worten ihres Vaters "Lerne fleißig, aber verbiege dich nicht" wuchs sie zu einer klugen und selbstbewußten Frau heran. Entschlossen, ihr Leben in kompromissloser Freiheit zu führen, verweigerte sie sich der traditionellen Rolle als Ehefrau und brach in die Welt auf. Sie arbeitete als Erzieherin in verschiedenen europäischen Ländern. Unter dem Pseudonym M. Wirth eroberte sie die Literatursalons von Paris und London, debattierte mit führenden Denkern ihrer Epoche und reiste bis zu den Kratern Siziliens. Mit spitzer Feder stritt sie für die Reform der Erziehung, wandte sich gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und wurde - inspiriert von Arthur Schopenhauer - zu einer der ersten Vorkämpferinnen für Tierschutz und vegetarische Lebensweise.
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