In der physischen Welt existieren nur Raum, Zeit, Felder, Energie sowie aus Quanten geformte Materie. Bewährte Theorien erklären die materielle Dynamik, auch diejenige im menschlichen Körper. Zusätzlich erleben Menschen noch etwas gänzlich anderes, darunter das Rot einer Rose, Schmerzen, unser Ich und dessen Wollen. Solche Wahrnehmungen existieren aufgrund einer subjektiven Innensicht auf neuronale Prozesse. Die These einer unabhängig erlebenden Seele, die den materiellen Körper willentlich steuert, führt zu unhaltbaren Widersprüchen. Fred Scholzen erörtert diese Aussagen aus den Blickwinkeln von Philosophie, Physik, Hirn- und Evolutionsforschung. Naturwissenschaftler blicken methodenbedingt von außen auf ihre Forschungsobjekte. Schwieriger zu analysieren sind subjektive Innensichten, mit denen sich unterschiedliche Bewusstseinstheorien befassen. Der Autor arbeitete sechs Jahre lang am Institut für Ange-wandte Physik der Universität Bonn, promovierte dort, unterrichtete drei Jahrzehnte Physik, Mathematik und Informatik und genießt aktuell seinen Ruhestand.
Fred Scholzen arbeitete sechs Jahre lang am Institut für Angewandte Physik der Universität Bonn und unterrichtete danach Physik, Mathematik und Informatik. Als Ruheständler schrieb er private Bücher für Bekannte. Mit diesem Buch wendet er sich erstmalig an einen größeren Leserkreis.
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