Jeder Mensch trägt eine Geschichte über sich, die er nicht selbst geschrieben hat. Dieser Band, der die Reihe abschließt, fragt, wie aus Erinnerung, Prägung und den Wunden der ersten fünf Bände eine Person entsteht, und wie viel an ihr sich noch ändern lässt. Er zeigt das Selbst als etwas Gemachtes statt Gefundenes, die Vergangenheit als Erzählung, die sich neu erzählen lässt, das Werden als tägliche Entscheidung. Auf jeder linken Seite steht eine genaue Beobachtung, auf der rechten eine Verdichtung. „Wer man wird" verspricht keine Verwandlung. Es zeigt, dass niemand fertig wird und dass man trotzdem jemand werden kann, der bei sich bleibt. Der sechste und letzte Band der Reihe Innere Verhältnisse.
Nayla Feron schreibt über das, was zwischen Körper und Bewusstsein verloren geht und wiederkommt. Ihre Texte verbinden genaue Beobachtung mit einer Sprache, die nichts beschönigt.
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