Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. KI-Chatbots beantworten Fragen, hören scheinbar geduldig zu und können dabei eine Nähe erzeugen, die sich erstaunlich menschlich anfühlt. Doch was bedeutet es für die Entwicklung junger Menschen, wenn künstliche Intelligenz zunehmend zum Gesprächspartner, Ratgeber oder sogar zur emotionalen Bezugsperson wird?
In Wenn die KI zur besten Freundin wird zeigt Matthias Hainski verständlich und praxisnah, welche Chancen und Herausforderungen mit dieser neuen Form künstlicher Nähe verbunden sind. Das Buch erklärt, warum Kinder besonders empfänglich für die soziale Wirkung von KI sein können, wie emotionale Bindungen an Chatbots entstehen und wo Risiken für Beziehungen, Selbstständigkeit und Urteilsvermögen liegen können.
Statt KI zu verteufeln oder Verbote zu fordern, richtet das Buch den Blick auf eine zentrale Frage: Wie können Erwachsene Kinder so begleiten, dass sie die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz nutzen und zugleich Orientierung, Selbstvertrauen und einen bewussten Umgang damit entwickeln?
Anhand verständlicher Hintergründe, konkreter Alltagssituationen und praxisnaher Impulse bietet das Buch Eltern, pädagogischen Fachkräften und anderen Bezugspersonen Orientierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI. Im Mittelpunkt steht dabei eine Haltung, die Kinder schützt, ihre individuelle Entwicklung ernst nimmt und die Bedeutung echter menschlicher Beziehungen auch in einer zunehmend von KI geprägten Welt bewahrt.
Matthias Hainski ist Diplom-Medienpädagoge und staatlich anerkannter Erzieher. Seit vielen Jahren arbeitet er mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und pädagogischen Fachkräften an den Schnittstellen von Medien, Erziehung und kindlicher Entwicklung in der stationären- und teilstationären Jugendhilfe.
In seiner pädagogischen Arbeit beschäftigt er sich unter anderen intensiv mit der Frage, wie digitale Medien und neue Technologien das Aufwachsen von Kindern beeinflussen und wie Erwachsene sie dabei verantwortungsvoll begleiten können. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf den Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz im Alltag junger Menschen.
Als freiberuflicher Medienpädagoge und Gründer von RheingeKlickt - Medienpädagogik Düsseldorf vermittelt er in Workshops, Elternabenden, Fortbildungen und Beratungen praxisnahes Wissen rund um Medienerziehung und Medienkompetenz.
In "Wenn die KI zur besten Freundin wird" verbindet Matthias Hainski medienpädagogische Fachkenntnisse mit Erfahrungen aus der pädagogischen Praxis. Sein Anliegen ist es, weder Ängste vor neuen Technologien zu schüren noch ihre Risiken kleinzureden, sondern Eltern und Fachkräften Orientierung für eine reflektierte und kindgerechte Begleitung im Umgang mit KI zu geben.
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