Und nun sitze ich da, am Laptop, und schreibe meine letzten Zeilen dieser, meiner, unserer Geschichte. Immer wieder schaue ich zwischendurch aus dem Balkonfenster und sehe weisse Wolkentrauben vorbeiziehen. Es werden neue Herausforderungen kommen. Jeremy wird langsam zu einem jungen Mann. Mit allen äusseren Veränderungen, die diese Entwicklung mit sich bringt, und in seinem Inneren. Für mich ist es jetzt noch an der Zeit das Letzte «loszulassen». Der letzte «Schleier» einer Vergangenheit, die ihre Geschichten schrieb. Und während mir still und leise ein paar wenige Tränen die Backen hinunterlaufen wird das zu meiner ganz persönlichen Stärke. Für all jene Geschichten in meiner Vergangenheit, die wichtig waren, um an diese Stelle zu gelangen: Wenn das Herz den Frieden findet."
Geboren 1980 wuchs Nicole Stacher in einer ländlichen Gegend, direkt am Bodensee, auf. Die Welt der Fantasie war für sie schon als Kind ein wichtiger Ort der Zuflucht und der Inspiration. Aus dieser Fantasie entstanden dann die ersten kleineren Geschichten, die sich im Laufe der Jahre weiterentwickelten. Eine tiefe Lebenskrise zwang die Autorin schliesslich mit 28 Jahren, sich neu zu orientieren. Rund vier Jahre später verfasste sie einen ersten Entwurf über jene Alltagsgeschichten, die ihr bisheriges Leben geschrieben hatte. Geschichten über Begegnungen, Erfahrungen, Wünsche, Ängste, aber auch die Schönheiten des Lebens.
Am 17. Februar 2025, nachdem sie ihren Entwurf von damals nochmals überarbeitet hatte, durfte sie am Schweizer Autobiographie-Award eine Auszeichnung ihrer beiden Werke «Ein bunter Strauss voller Leben» entgegennehmen.
Dies ist nun der dritte und vorerst letzte Teil ihrer autobiographischen Geschichte. «Wenn das Herz den Frieden findet» erzählt ihre letzten 12 Jahre als alleinerziehende Mutter. Auch mit Geschichten über Begegnungen, Erfahrungen, Wünsche, Ängste. Und auch über die Schönheiten des Lebens.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.