Demokratie beginnt nicht an der Wahlurne. Sie beginnt dort, wo Macht begrenzt wird, wo Recht stärker ist als Wille, wo Öffentlichkeit mehr ist als Lärm.
Dieses Buch zeigt: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein fragiles Gefüge aus Rechtsstaatlichkeit, sozialer Gerechtigkeit, Bildung, freier Information und aktiver Bürgerschaft. Wo Armut Teilhabe verhindert, wird Gleichheit zur Fiktion. Wo Medien Meinung ersetzen, stirbt Öffentlichkeit. Wo Mehrheiten keine Grenzen akzeptieren, kippt Selbstregierung in Herrschaft. Demokratie lebt von Menschen, die widersprechen können, ohne einander zu vernichten und von Institutionen, die unpopulär sein dürfen, um Freiheit zu sichern. Sie verlangt Kompromissfähigkeit, Selbstbegrenzung und den Mut, Verfahren über Emotionen zu stellen.
Dieses Buch ist eine Erinnerung daran, dass Demokratie nicht nur verteidigt, sondern gelebt, gelernt und immer wieder neu errungen werden muss. Gegen Bequemlichkeit, gegen Machtkonzentration, gegen die Versuchung einfacher Antworten.
Kai Blasberg war fast 40 Jahre in den Medien beschäftigt. Meistens beim Privatfernsehen. Und das meistens irgendwie als Manager. Beschreiben kann er, sagt er selbst, diesen seltsamen Beruf bis heute nicht. Es gäbe ihn, diesen Beruf, aber eigentlich auch nicht mehr.
Im Westen geboren, hat er im Süden seine Karriere gemacht und lebt nun im Norden. Seine Frau kommt aus Thüringen. Er ist Hausmann und im Winter Stallknecht bei Rindern und Hühnern. Dazu stolzer Freund und Diener zweier Königspudel und eines Katers.
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