Ein Anruf. Eine Forderung. Und ein Leben, das aus den Fugen gerät. Als Jarik, ein lebensfroher Endfünfziger, nach Jahren von seiner Tochter Jessica hört, trifft ihn ihre Nachricht wie ein Schlag: Sie ist todkrank. Und ihre zwölfjährige Tochter Talea, seine einzige Enkelin, soll zu ihm ziehen; zu einem Großvater, den sie noch nie gesehen hat. Für Jarik und seine zweite Frau Elvira beginnt eine Zeit voller Spannungen, Überforderung und unausgesprochenen Ängsten. Talea begegnet ihnen mit Schweigen, Wut und Misstrauen. Das Paar merkt, dass guter Wille und Liebe manchmal nicht ausreichen, um einem verletzten Kind Halt zu geben. Aus ihrer nordischen Heimat Friesland hat Talea kaum etwas mitgebracht. Und doch ist da etwas, das sie begleitet: ein scheuer Grünspecht, der immer wieder in ihrer Nähe auftaucht, als würde er über sie wachen.
Werden die drei einen Weg zueinander finden?
Eine einfühlsame Geschichte über zweite Chancen, alte Wunden und die Frage, was Familie wirklich bedeutet.
Wilma Borghoff wurde in Köln geboren und absolvierte ein Physikstudium an der Universität Köln. Während des Studiums entdeckte sie ihr Interesse an der Informationstechnologie und arbeitete in verschiedenen Firmen im IT-Bereich. Aufgrund ihres Einsatzes für Vielfalt und Emanzipation wurde sie zur Diversity Managerin eines großen Industrieunternehmens ernannt. Sie wechselte zurück zur IT und arbeitete in einem internationalen Team. Seit dem Ende ihres Berufslebens genießt sie Zeit und Muße zum Schreiben. Sie schreibt Frauenromane, unterhaltsam, humorvoll, über starke Frauen und Familienbande, über Optimismus, emotionale Themen und ein wenig Fantasy. Viele ihrer Ideen schöpft sie aus ihrer großen bunten Familie. Wilma Borghoff hat zwei Kinder und vier Enkelkinder. Sie lebt mit ihrem Schweizer Ehemann in der Nähe von Köln. Ihre Hobbys sind Korfball, Lesen, Spielen, ihr Teilzeithund Jeanny und Reisen.
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