Was wir einander Schulden
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Was wir einander Schulden

Antonio Mario Zecca

Gesellschaft, Politik & Medien

Hardcover

386 Seiten

ISBN-13: 9783696354923

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 23.06.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Politik, Unsere Gesellschaft, Arbeiten 1950, divers, Harz 4- Bürgerliches und nun?

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WAS WIR EINANDER SCHULDEN

Arbeit, Würde und der Sozialstaat von morgen
Was bedeutet es, einem Land etwas zu schulden, und was schuldet ein Land seinen Bürgern? Diese Frage zieht sich durch die deutsche Nachkriegsgeschichte wie ein roter Faden, vom Wirtschaftswunder der fünfziger Jahre über die Ölkrise, die Rationalisierung und die Wiedervereinigung bis zu den Hartz-Reformen, deren Namen für Millionen Menschen zum Symbol von Demütigung und Kontrolle wurden.
Antonio Mario Zecca erzählt diese Geschichte nicht nur als Beobachter, sondern als Betroffener. Mit der analytischen Tiefe eines Sachbuchs und der erzählerischen Kraft eines persönlichen Berichts führt dieses Buch durch sieben Jahrzehnte deutscher Arbeitswelt: durch Wartezimmer und Antragsformulare, durch Fallmanager und Sanktionsbescheide, durch die Einführung des Bürgergelds und die Frage, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen die Antwort auf eine Zukunft sein könnte, in der künstliche Intelligenz die Bedeutung von Arbeit selbst infrage stellt.
Das Buch verbindet historische Tiefenbohrung mit internationalen Vergleichen, von Skandinavien bis Kenia, von der Schweiz bis Alaska, und mit den drängendsten Gegenwartsfragen: Renten und Altersarmut, die Wohnungskrise, der Mindestlohn, die Pflegekrise, der ökologische Umbau der Arbeitswelt. Es fragt, ohne einfache Antworten vorzutäuschen, was eine Gesellschaft ihren Mitgliedern schuldet, wenn Arbeit allein nicht mehr ausreicht, um Würde zu garantieren.
Ein Buch für alle, die verstehen wollen, wie Deutschland zu dem Sozialstaat wurde, der es heute ist, und wohin der Weg von hier aus führen könnte.
Antonio Mario Zecca

Antonio Mario Zecca

Über den Autor

Antonio Mario Zecca lebt in Deutschland und schreibt in den Bereichen Sachbuch, Romanliteratur und kreatives Schreiben. Als non-binäre Person und engagierter Crossdresser setzt sich Zecca seit Jahren öffentlich für Sichtbarkeit, Vielfalt und einen selbstbewussten Umgang mit Identität ein.

Eigene, langjährige Erfahrungen mit Hartz IV und dem Bürgergeld-System prägen Zeccas Blick auf den deutschen Sozialstaat und bilden den persönlichen Ausgangspunkt für Was wir einander schulden. Aus dieser Perspektive heraus verbindet Zecca historische Recherche mit unmittelbarem Erleben.

Bekannt wurde Antonio Mario Zecca unter anderem durch den Roman,Was der Regen freilegte, eine Geschichte um die Figuren Nancy und Ricardo, die Liebe, Identität und das Sichtbarwerden des Verborgenen miteinander verbindet. Als Self-Publishing, Autor hat Zecca seither weitere belletristische und literarische Werke veröffentlicht. Mit was wir einander schulden,legt Zecca nun sein bislang umfangreichstes Sachbuch orientiertes Projekt vor.

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