"Was von uns bleibt" beschreibt den Kern der Geschichte: Eine Familie zerbricht zwar in ihrer alten Form, aber nicht vollständig. Nach Trennung, Schmerz, Schweigen und Entfremdung bleibt etwas zurück - Erinnerungen, Geschwisterliebe, Verantwortung, Wut, Hoffnung und die Möglichkeit, neu miteinander umzugehen.
Der Titel fragt nicht nur, was verloren gegangen ist, sondern auch, was trotz allem bestehen bleibt. Er zeigt: Familie muss nicht perfekt oder unversehrt sein, um Bedeutung zu haben. Manchmal bleibt gerade nach dem Bruch das Ehrlichste zurück.
FlorianFreudensprung, geboren 1986 in Günzburg, wuchs in München auf. Seine eigene Lebensgeschichte ist geprägt von schwierigen familiären Anfängen, Gewalt, finanzieller Not, aber auch von starkem Zusammenhalt, Liebe und der Verlässlichkeit der Menschen, die wirklich geblieben sind.
Aus diesen Erfahrungen heraus schreibt er über Familie, Herkunft, Verletzungen und darüber, was Menschen trägt, wenn vieles zerbricht. In "Was von uns bleibt" verarbeitet er zentrale Themen, die ihn selbst geprägt haben: Trennung, innere Stärke, Geschwisterbindung, Elternliebe und den Mut, Hilfe anzunehmen.
Sein Blick auf Familie ist ehrlich, ungeschönt und zugleich hoffnungsvoll: Nicht das Zerstörerische soll das letzte Wort haben, sondern das, was trotz allem bleibt.
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