"Aufrüttelnd und verstörend. Ein spannender Jugendthriller, den auch Erwachsene lesen sollten! - Sebastian Fitzek
Dieses Buch enthält mögliche Auslösereize, die bei Personen mit posttraumatischer Belastungsstörung zu einer Verschlechterung ihrer Symptome führen könnte.
Einst waren Femke und Anouk beste Freundinnen, bis ein Verrat die beiden entzweite. Was blieb, war eine Hassliebe zweier Mädchen, die sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt hatten. Doch als Femke eines Tages Anouk um Hilfe bittet, kommt es zu einem schrecklichen Unfall, der Anouks Leben für immer verändert. Von hässlichen Erinnerungsfetzen geplagt, versucht Anouk herauszufinden, was Femke widerfahren ist, und stößt dabei auf eine Mauer des Schweigens. Und auch die Zeit arbeitet gegen sie, als sie die Hauptverdächtige eines Verbrechens wird, das sie nicht begangen haben kann ...
Eine Geschichte jenseits der Komfortzone.
"Tod einer Freundschaft Ich erinnere mich gut an diesen letzten furchtlosen Tag. Jenen Tag, (...) bevor wir unserer Unschuld beraubt wurden und einander verloren. Wir wollten einen Neuanfang schaffen (...). Ein Aufbegehren gegen den gängigen Lauf der Dinge, gegen das ungeschriebene Gesetz, dass das Verfallsdatum einer Freundschaft in sichtbare Nähe kommt, sobald ein neuer Lebensabschnitt beginnt. (...) Doch stattdessen war unser Versuch, etwas Unzerstörbares zu erschaffen, der Anfang vom Ende. Wir liefen mit offenen Augen auf einen Abgrund zu, und nichts konnte uns stoppen. Noch wussten wir das nicht, woher auch? Wir waren jung, unbedarft und ein Stück weit unverwundbar. Und wir glaubten, ewig zu leben. Zumindest damals. Das Ende war ein Unbekanntes, es würde plötzlich und ohne Vorwarnung kommen, kaum Tage nach diesem letzten furchtlosen Abenteuer. Unvorbereitet würde das Unwetter über uns aufbrechen, obwohl wir sämtliche Vorkehrungen getroffen hatten, so glaubten wir. Jede Verbindung besitzt eine Schwachstelle - irgendwo. Wir waren Anouk und Femke. (...) Wir kannten einander besser als uns selbst und manchmal kam mir der absurde Gedanke, dass nicht mehr viel fehlte, bis wir zu einer Person verschmolzen. Wir hatten keine Geheimnisse voreinander, ich vertraute Femke bedingungslos. Und manchmal, in den einsamen Jahren nach Femke, versuchte ich mir weißzumachen, dass auch sie mir vertraut hatte. Einer meiner traurigsten Irrtümer."
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