Tim Kelly ist sechzehn, lebt in einem Vorort von Hamburg - und verschwindet jeden Tag ein Stück mehr aus seinem eigenen Leben.
Seit sein älterer Bruder bei einem Unfall starb, ist zu Hause nichts mehr sicher. Seine Mutter versinkt in Depressionen, sein Vater trinkt, und immer wieder sehen beide in Tim nur den Sohn, den sie verloren haben. In der Schule wartet der nächste Albtraum: Antonie, der Sohn der Schulleiterin, und dessen Freunde verfolgen, schlagen und demütigen ihn.
Handys filmen, Plakate verbreiten sein Gesicht, Videos machen seine Scham öffentlich. Doch als die Direktorin nicht die Täter, sondern Tim bestraft, zerbricht sein letzter Glaube an Gerechtigkeit.
Aus Angst wird Wut. Aus Schweigen wird ein Entschluss.
Ein erschütternder Jugendthriller über Mobbing, Verzweiflung und die Frage, was geschieht, wenn niemand wirklich hinsieht.
Daniel Lüppen-Tünnermann ist gebürtiger Ostfriese und lebt seit 10 Jahren in der geschichtsträchtigen Stadt Hameln. Neben Familie und Sport sind Geschichten seine größte Leidenschaft. In seinem Debütroman verarbeitet er sowohl seine wilde und abenteuerliche Jugend als auch die ebenso inspirierende Zeit, die er in Hamburg verbrachte.
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