Wahnsinn und Asphalt ist der zweite Band des Münchhausen-Zyklus und setzt die Ereignisse aus Ästhetik des Irrsinns fort. Der Roman verbindet Elemente des kosmischen Horrors mit urbanen Schauplätzen und gesellschaftlichen Themen. Im Zentrum stehen die Auswirkungen eines eskalierenden Konflikts innerhalb eines okkulten Zirkels sowie die Frage, wie viel Realität der menschliche Verstand zu tragen vermag.
Melan Kolisch, geboren 1987, lebt in Minden und schreibt seit seiner Kindheit Kurzgeschichten im Bereich Horror und Fantasy. Mit Wahnsinn und Asphalt, dem zweiten Band des Münchhausen-Zyklus, führt er die düstere Vision seiner fiktiven Stadt konsequent fort und vertieft die Verflechtung aus kosmischem Horror, menschlichen Abgründen und gesellschaftlichen Spannungen. Aufbauend auf den Ereignissen seines Debüts Ästhetik des Irrsinns rückt Kolisch stärker die Bruchlinien zwischen Individuum, Macht und Wirklichkeit in den Fokus.
Seine Figuren bewegen sich dabei durch eine Welt, in der das Unheimliche längst Teil des Alltäglichen geworden ist, und müssen sich nicht nur äußeren Bedrohungen, sondern auch ihren eigenen inneren Konflikten stellen. Kolisch bleibt seinem Ansatz treu, moderne Perspektiven mit atmosphärischer Dichte zu verbinden, und richtet sich erneut sowohl an Kennerinnen des kosmischen Horrors als auch an Leserinnen, die komplexe, vielschichtige Erzählungen jenseits klassischer Genregrenzen suchen.
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