Auf einer mecklenburgischen Weide lebt eine Herde in ruhigen Tagen: sattes Gras, weiter Himmel, ein Zaun, der seit Generationen genügt. Als eines Tages ein Fremdtier am Rand erscheint, beginnt eine Kette kleiner Entscheidungen, die erst harmlos wirken und dann nicht mehr rückgängig zu machen sind.
Diese lange Fabel erzählt von Vertrauen und Gewohnheit, von Regeln, die beruhigen sollen, und von Worten, die mehr ordnen als schützen. Sie zeigt, wie eine Herde sich selbst erklärt, was sie sieht, und wie schwer es ist, das Richtige zu tun, wenn man es am liebsten nicht denken möchte.
Eine Geschichte über eine Weide, ein paar Tiere und das leise Verrutschen von Sicherheit. Mit einer Lehre, die nicht predigt, sondern nachklingt.
Herold zu Moschdehner ist Menschenhirte und führt seine Mitglieder über festgesteckte Horizonte hinaus. Er lebt im beschaulichen Bobitz mit deiner Frau und mehreren erwachsenen Kindern.
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