Neue Lyrik aus Münster: Von Mount Mauritz bis Oktopustinte.
In ihrem Gedichtband "Von Stein zu Stein" nimmt Claudia Gehricke ihre Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch Landschaften, Erinnerungen und innere Räume. Ihre Gedichte beginnen im Konkreten, im Licht, im Atem, im Körper, in der Natur, und eröffnen ungewohnte Perspektiven. Texte wie Schleusenzeit, Neoprenanzug oder Mount Mauritz erzählen von Übergängen und Verwandlungen. Außen und Innen verschränken sich und Vertrautes erscheint in neuem Licht. Präzise, sinnlich und aufmerksam laden diese Gedichte dazu ein, genauer hinzusehen, und wirken noch lange nach.
Die Gedichte Puppenstadium, Oktopustinte und Aus der Reihe tanzen wurden beim Open Call der Lyrikline Münster 2026 prämiert.
Claudia Gehricke lebt und arbeitet in Münster. Ihr Schreiben ist geprägt von einem genauen Blick auf die Dinge des Alltags, den sie in poetische, überraschende Bilder überführt. Ein Designstudium schärfte ihre visuelle Präzision, langjährige Meditation ihre Aufmerksamkeit für flüchtige Momente. Ihre Lyrik bewegt sich an den Grenzen von Wahrnehmung, Körper und Sprache.
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