Manchmal genügt ein kurzer Augenblick, und die Dinge erscheinen in einem neuen Licht. In den vielfältigen Geschichten öffnen sich Fenster in eine andere Welt - mal leise und nachdenklich, mal herausfordernd und rätselhaft, voller Magie und unerwarteter Schönheit. Flüchtige Momente aus der Realität wandeln sich zu schillernden Fantasien. Die Barrieren zwischen Wirklichkeit und Traum, zwischen Alltäglichem und Unbegreiflichem werden brüchig. Surreale Wendungen werfen Fragen auf, die lange nachhallen. Was ist wahr, was nur erträumt? Wo endet das Gewöhnliche und wo beginnt das Wunderliche? Eine Geschichte handelt von einem alten Mann im Bahnhof, eine andere von Geschwistern, die einen schönen Sonnentag genießen. Später begleitet der Leser ein Liebespaar auf einen kleinen Friedhof. Dieses Buch lädt dazu ein, Grenzen zu überschreiten, Perspektiven zu wechseln und sich auf das Unvorhersehbare einzulassen.
Ina Boa schreibt Kurzgeschichten, die das Alltägliche mit dem Wunderlichen verbinden. In ihren Texten richtet sie den Blick auf flüchtige Momente, stille Begegnungen und kleine Verschiebungen der Wahrnehmung, in denen sich die vertraute Welt plötzlich öffnet. Ihre Geschichten bewegen sich zwischen Realität und Traum, zwischen Nachdenklichkeit, Rätsel und poetischer Fantasie. Dabei interessiert sie besonders jener Augenblick, in dem Gewissheiten brüchig werden und hinter dem Gewöhnlichen etwas Unerwartetes aufscheint. Mit leiser Sprache und Sinn für Atmosphäre lädt Ina Boa ihre Leserinnen und Leser ein, Perspektiven zu wechseln und sich auf das Unvorhersehbare einzulassen.
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