Vom Keil zum Buch zum Blog

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Das Kochbuch - Form und Funktion einer Textgattung

Barbara Denicolò (Hrsg.), Magdalena Eriksröd-Burger (Hrsg.)

Geschichte & Biografien

ePUB

19,7 MB

DRM: kein Kopierschutz

ISBN-13: 9783695183494

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 09.01.2026

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Rezeptforschung, Kochbuch, Historische Kulinarik, Food Studies, Culinary Studies

Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich

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Kaum ein Medium begleitet unseren Alltag so selbstverständlich
und bleibt doch so wenig reflektiert wie das Kochbuch.
Ob als handschriftliche Sammlung, prachtvoller Bildband, Blog
oder digitales Archiv: Kochbücher sind weit mehr als bloße
Anleitungen zum Kochen. Sie bewahren Wissen, spiegeln
gesellschaftliche Werte, dokumentieren Essgewohnheiten und
eröffnen Räume für Erinnerung, Kreativität und kulturellen Austausch.
Historiker:innen, Literatur- und Kunstwissenschaftler:innen,
Soziolog:innen und Kulturwissenschaftler:innen beleuchten Kochbücher
als zentrale Medien der Alltagskultur, als Seismographen sozialer
Lebenswelten und als Schlüsseltexte kultureller Identitätsbildung.
Die Beiträge verbinden Theorie mit Praxis, spannen den Bogen von
der Analyse frühneuzeitlicher Rezeptsammlungen über vegetarische
Kochbücher des 19. Jahrhunderts bis hin zu Rezeptblogs und
Kochkunstprojekten der Gegenwart. Damit lädt der Band dazu ein,
Kochbücher neu zu entdecken, als Quellen einer vielstimmigen
Kulturwissenschaft, die weit über Küche und Tisch hinausweist.

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Barbara Denicolò

Barbara Denicolò (Hrsg.)

DR. BARBARA DENICOLÒ studierte Geschichte/Latinistik/Germanistik in Innsbruck sowie Gastrosophische
Wissenschaften in Salzburg. In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich mit den Rechnungsbüchern Friedrich IV. von Tirol (2013). Sie promovierte sich an der Universität Salzburg mit
einer Arbeit zu Kochbüchern und Rezeptsammlungen als diskursive Praktiken und Quellen für die
Kulturgeschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit (2023). Derzeit arbeitet sie zum Hof
Sigmund des Münzreichen. Ihre Forschungsschwerpunkte: Regionalgeschichte, Hofgeschichte des
Spätmittelalters und der Frühneuzeit, Food Studies, Materialitäts- und Kulturgeschichte, Digital
und Public History.

Magdalena Eriksröd-Burger

Magdalena Eriksröd-Burger (Hrsg.)

MAGDALENA ERIKSRÖD-BURGER studierte Psychologie und Slavistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Für ihre Masterarbeit über Prager Kaffeehäuser um 1900 erhielt sie den Georg-
Schroubek-Nachwuchspreis (2020). Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Slavische
Kunst- und Kulturgeschichte an der Universität Bamberg und war im Bereich Public Science beim
OeAD in Wien tätig. Aktuell ist sie weiterhin als Wissenschaftskommunikatorin und Kulturvermittlerin
aktiv. In ihrem Promotionsprojekt beschäftigt sie sich mit weiblichen Akteurinnen im
künstlerischen Feld in Prag (1918-1938). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf künstlerischkulturellen
Themen der Habsburgermonarchie und ihrer Nachfolgestaaten, Frauen- und Geschlechtergeschichte
sowie Konsum- und Esskulturen.

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