Als Hafenreporter der Nordsee-Zeitung beobachtete ich 35 Jahre den Raubbau der Fisch-bestände und die Verschmutzung der Meere. Der Raubbau begann, als am 7.Februar 1885 der Bremerhavener Fischhändler Friedrich Busse den Fischdampfer Sagitta auf Fangreise in die Nordsee schickte. Die 275 PS der Dreifach-Expansions-maschine riss das Netzmaul so weit auf, dass es jeden Fisch im Kielwasser verschlang, einschließ-lich der Jungfische, die noch nicht ab-gelaicht hatten. Der wirtschaftliche Erfolg von 636 Fang-reisen führte zur Industrialisierung der Fischerei. Der erste Fisch-dampfer ohne Dampf, das erste Fischerei-fahrzeug mit einer Heckaufschleppe, der erste Heck-fänger als Fabrikschiff, das erste Fabrikschiff, das Schwärme 500 Meter voraus orten konnte, der erste Logger mit einem Fangnetz, das einen Wolkenkratzer umhüllen konnte, führten bei den Reedereien zu Investitionen, die Lebens-mittelkonzerne wie Pudding-Oetker oder Kaffee-Jacobs mitfinanzierten. Als der Inhalt der Netze abnahm und die Verschmutzung der Meere zu-nahm, verkaufte am 3. Juli 1985 Dr. August Oetker seine Fabrik-schiffe nach China. Am Anfang der Industrialisierung hatte das Meer den Abfall der Hochzivilisation noch schlucken können. Dann kam die Verarbeitung von Polypropylen. Den Verkauf von Einkaufstüten, die dünner als 0,05 Millimeter sind, hat der Bundestag seit 2022 unter-sagt, für die Umweltschutz-organisation WWF nur eine symbolische Bedeutung. Ledig ein Prozent des deutschen Kunststoff-verbrauchs entfalle auf Plastik-tüten. (Quelle Der Spiegel, 26.11.2020) Nach einer Untersuchung der britischen Universität Leeds fand sich bei 12. Prozent der Wale und 35 Prozent der Seevögel im Magen oder im Darm Plastik, das den direkten Tod herbeiführte oder den Tieren vortäuschte, gesättigt zu sein, wobei sie bei lebendigem Leib verhungerten.
Über mich Als Autor dieses Buches steht auf der Titelseite mein Name. Der Autor bin ich nicht. Die wirklichen Autoren sind Schriftsteller, die berichten, was ihnen den Erfolg gebracht hat, sind Literaturwissenschaftler, die analysierten, weshalb die dargestellten Charaktere den Nerv der Zeit trafen, sind Feuilletonisten, die mit ihrer Kritik dazu beigetragen haben, die Existenz von Schriftstellern zu sichern. Als Journalist habe ich nur die Fakten zusammengetragen, die den Inhalt dies Buches bilden. Mein Handwerk lernte ich von deutschen Emigranten, die im Oktober 1945 Die Neue Zeitung in München gründeten, von Kontrolleuren der US Army überwacht. Selbst meine Schülerzeitschrift Der Wecker musste ich vor der Veröffentlichung kontrollieren lassen. ob die Beiträge mit freiheitlichen Grundsätzen übereinstimmten. Das änderte sich, als ich in Bremen den Kontrolleur um einen Artikel über Jazz, Swing und Bebop bat Wenige Wochen später, im März 1948 begann ich mit 17 Jahren als Reporter für die amerikanische Enklave Bremen. Da blieb ich ein Berufsleben Als Lokalreporter für den Weser-Kurier und Nordsee-Zeitung recherchierte ich über 40 Jahre das alltägliche Leben mit unverfälschten Dramen, komischen Situationen und Dialogen, die kein Schriftsteller ersinnen kann. Vor wenigen Monaten habe ich das Buch herausgebracht"99% Fiktion-Roman, Drehbuch, erzählendes Sachbuch."
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