VOLL GEFÜHL. VOLL BEWUSST. ist ein ehrlicher Schwangerschaftsratgeber für Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung, diagnostiziert oder vermutet, und ihre Partner. Das Buch begleitet vom Kinderwunsch über alle Trimester bis in die erste Zeit nach der Geburt. Es erklärt klar und verständlich, was im Körper, im Nervensystem und im Kopf passiert, warum Emotionen oft intensiver erlebt werden und weshalb das nichts mit "schlechter Mutter" zu tun hat. Statt Floskeln und rosa Zuckerguss gibt es Fakten, Beispiele aus der Praxis und konkrete Strategien: Stabilisierung im Alltag, Umgang mit Triggern, realistische Planung von Terminen, Vorbereitung auf Klinik und Geburt, Wochenbett, Schlafmangel, Wut, Angst und Überforderung. Checklisten, Kurztests und strukturierte Übersichten helfen, den Überblick zu behalten. Über QR-Codes stehen Geburtsplan, Kliniktaschen-Packliste und Reflexionsbögen zusätzlich als Downloads zur Verfügung. Das Ziel ist, Betroffene, Partner und Angehörige zu stärken, Schuldgefühle abzubauen und zu zeigen, dass eine Schwangerschaft mit Borderline nicht "gefährlich", sondern gut begleitbar ist, mit Wissen, Vorbereitung und einem Team, das Gefühle ernst nimmt.
Über die Autorin Die Autorin ist keine Expertin aus dem Elfenbeinturm. Sie ist 51 Jahre alt, Mutter zweier erwachsener Kinder und hat beide alleine großgezogen. Sie schreibt nicht aus der Theorie, sondern aus Erfahrung. Aus der Perspektive einer Frau ohne Borderline-Diagnose. Aus der Perspektive einer Mutter ohne Diagnose. Und später aus der Perspektive einer Mutter mit einer Diagnose, von der sie bis dahin nie gehört hatte. Vor über 25 Jahren wurde bei ihr Borderline diagnostiziert. Mit der Diagnose änderte sich der Blick von außen Hilfe kam nicht. Nicht von Ärzten. Nicht vom System. Nicht von den Stellen, die eigentlich dafür vorgesehen sind. Aus Reflexion, gelebtem Alltag, Überforderung, Verantwortung, Fehlern und dem bewussten Weitermachen entstand dieses Buch. Heute ist sie Mutter, in Kürze Großmutter. Erneut suchte sie nach verlässlichen Informationen diesmal wegen der Borderline-Diagnose ihrer Tochter und der Frage, wie Schwangerschaft und Borderline miteinander vereinbar sind. Wieder blieb vieles unbeantwortet. Gleichzeitig wurde erneut deutlich, wie viele Ratgeber es für die wichtigste Zeit im Leben einer Frau ohne psychische Diagnose gibt und wie wenig für die, die mehr tragen als einen wachsenden Bauch. Als arbeitende Frau, Organisationstalent, Krisenmanagerin und jemand, der gelernt hat, mit psychischen Belastungen offen, nüchtern und ohne Selbstmitleid umzugehen, wollte sie zumindest eines sicherstellen: Dass niemand völlig ohne Werkzeug bleibt. Nicht romantisch. Nicht dramatisch. Sondern ehrlich. Sie kennt Angst, Kontrollverlust und innere Überforderung nicht aus Büchern, die es damals noch nicht gab , sondern aus dem eigenen Leben. Und genau deshalb verwechselt sie Stärke nicht mit Funktionieren. Ihr Blick auf Schwangerschaft, Geburt und Elternwerden ist klar, unideologisch und realistisch. Sie glaubt weder an rosa Filter noch an Durchhalteparolen. Sie glaubt an Aufklärung, Selbstverantwortung und daran, dass Wissen entlastet. Nicht alles heilt. Aber aber das eigene Verständniss für sich und sein handeln, ein kraftvolles Werkeug ist. Sie schreibt, wie sie denkt: direkt, unbequem, klar. Mit Haltung. Ohne Beschönigung. Und mit der Überzeugung, dass Ehrlichkeit kein Risiko ist, sondern eine Form von Respekt. Dieses Buch ist kein Abschluss. Es ist ein Werkzeug zum Benutzen, Markieren, Weitergeben. So, wie sie selbst durchs Leben geht: pragmatisch, verantwortungsvoll und mit dem Mut, Dinge auszusprechen, die andere lieber umgehen.
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