Social Media, künstliche Intelligenz, Robotik - die Welt wird immer digitaler, und moderne Technologien versprechen Effizienz, Zeit- und Geldgewinn. Gleichzeitig prägen Einsamkeit, Orientierungslosigkeit und eine zunehmende innere Entfremdung die moderne Gesellschaft, und die Frage drängt sich auf, wie beides zusammenhängt.
Alexandra Goldfuss legt diesen Zusammenhang zwischen Digitalisierung und gefühlsmäßiger Verarmung offen und entwickelt daraus, was den eigentlichen Kern des Buches ausmacht: einen Zukunftsentwurf, der hoffnungsfroh macht. VISION (IM)POSSIBLE ist eine Einladung, die eigene Gestaltungskraft neu zu entdecken und selbstwirksam zu werden, wobei moderne Technologien durchaus eine wichtige Rolle spielen können, solange der Mensch sich dabei auf sich selbst besinnt.
24 Kapitel in vier Teilen entfalten diesen Gedanken. Der erste Teil schaut der Wirklichkeit ins Gesicht: technologischer Narzissmus, die Lähmung durch Komfort, der Angriff auf die Seele durch die Simulation des Lebendigen. Der zweite Teil dreht die Richtung um und wird zum philosophischen Herzstück des Buches, wenn es um die Kraft der eigenen Hände geht, um den Glanz der Anstrengung, um Schönheit als Quelle und um die Hoheit über die eigene Zeit. Der dritte Teil hebt den Blick auf Europa als Idee und Refugium, dessen kulturelle Tiefe - Alexandra Goldfuss nennt sie European Deepness - sich weder digitalisieren noch kopieren lässt. Der vierte Teil wird konkret und entwirft Innovation mit Gewissen, die Allianz zwischen Jung und Alt, Gemeinschaft jenseits der Einsamkeit und Vertrauen als die mächtigste Währung unserer Zeit.
Alexandra Goldfuss ist Kommunikationsstrategin und Unternehmerin. Seit über dreißig Jahren gibt sie als Gründerin von ALL ABOUT Real Estate Brands in München Orten eine Seele, bevor sie gebaut sind, zuletzt mit ihrem eigenen Projekt Artsy Palma auf Mallorca. Dieses Buch macht Mut, die Zukunft positiv zu sehen - als einen Raum, den wir selbst gestalten können.
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