Wieviel Mut gehört dazu, sich von seinem alten Leben, seiner Ehe oder sogar von seiner Familie zu trennen? Wer kennt nicht die sprichwörtliche Aufforderung: „Wer wagt, gewinnt!“ Wartet für die „Wagenden“ am Ende wirklich ein „Gewinn“? In den Geschichten von Anita Rehm hat sich ein Neuanfang für neun Frauen und Männer gelohnt. Freimütig haben sie der Autorin ihre Lebens- und Ehegeschichten erzählt. Für sie war der zweite Anlauf die richtige Entscheidung. Sie führen jetzt ein glückliches Dasein. Die im zweiten Teil des vorliegenden Erzählbandes zusammengetragenen Kurzgeschichten nehmen Vorkommnisse unter die Lupe, die … noch so dazwischen kommen. Die Autorin erzählt über persönliche Erlebnisse und Begegnungen mit der Prostituierten Anne-Marie vom Savigny Platz, der Schauspielerin Marion Michael und dem Kabarettisten Mathias Richling. Ein Zeitdokument stellen die persönlichen Tagebuchnotizen von Anita Rehm aus dem Jahr 1990 dar, in dem sie als erfahrene West-Journalistin die Öffentlichkeitsarbeit im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR zu verstärken hatte.
Anita Rehm, 1947 in Armsheim geboren. Ab dem 6. Lebensjahr in Mainz aufgewachsen. Seit 1972 Wohnort in Berlin. Berufliche Tätigkeiten als freie TV-Journalistin für verschiedene ZDF-Sendungen u.a. „Nachbarn in Europa“, „Blickpunkt“, „sonntags“, „Länderspiegel“ und 3-SAT „Tagebuch“ Filmbeiträge gestaltet. Überwiegend soziale Themen und Künstlerporträts. Daneben Hörfunk- und Zeitungsreportagen. Auf den Filmfestivals in Kecskemet/Ungarn und Saragossa/Spanien erhielt sie 1983 für ihren Dokumentar Film „Holz-Verbindung“ jeweils eine Auszeichnung. Bisherige Buchveröffentlichungen: „Entführt“, "Mit einem Koffer voller Sehnsucht nach Berlin", "Liebhaber und andere Katastrophen".
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