Historische Verkaufszahlen sind selten Messwerte meistens sind sie Claims. Dieses Buch zeigt, wie man die Verbreitung früher Ukulele Methoden (1906 bis 1932) trotzdem seriös abschätzen kann, quellenkritisch, reproduzierbar und mit expliziten Unsicherheitsbändern statt Scheingenauigkeit. Zwei Lehrstücke (UMTS Debatte, Frauen sprechen mehr) machen deutlich, wie schnell aus Daten Erzählungen werden, wenn Aussagegrenzen verschwimmen. Im definierten Evidenzkorpus ragt Bailey als stärkstes Diffusionssignal heraus. Doch die zentrale Botschaft bleibt sauber, Reichweite ist nicht automatisch Qualität, die didaktische Erklärung folgt erst im zweiten Schritt. Ein Buch für Forschende, Sammler, Pädagoginnen und alle, die historische Zahlen ernst nehmen.
Andreas Fischer ist deutscher Autor, Akustikexperte und im weitesten Sinne auch ein Ukulelenhistoriker. Sein Interesse liegt auf den Instrumenten der Firma Lyon & Healy, der Entwicklung der Ukulele im frühen 20. Jahrhundert und der Wiederentdeckung der Lehrwerke von N. B. Bailey. Auf seiner Website bailey-ukulele.de veröffentlicht Recherchen, Dokumentationen und Quellenmaterial. Er lebt im Rheinland, ist an Morbus Parkinson erkrankt und arbeitet an weiteren Büchern zur Kultur- und Musikgeschichte der Ukulele
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