Eigentlich wollte der Kaadnyr Schwarzmond nur seine Ruhe. Doch statt eines normalen Schulanfangs erwartet ihn ein komplettes Desaster: Zuerst ein Orkan, dann ein entführter Direktor - und dann legt sich seine Freundin Morgenröte auch noch mit einem Lehrer an. Um sich zu beweisen, zieht sie Schwarzmond, vier weitere unschuldige Mitschüler und einen egomanischen Aufpasser in den Zauberwald zum Kräutersammeln - wo doch Schwarzmond nicht mal Rosmarin von Lavendel unterscheiden könnte! Doch als ihr Aufpasser spurlos verschwindet, stehen sie plötzlich in einem Ökosystem, das so chaotisch ist, dass selbst Morgenröte mit ihrem "sensationellen" Kompasszauber nicht weiterkommt. Unter skurrilen Gefahren, kuriosen Irrtümern und der Frage, ob sie überhaupt noch am Leben sind, bleibt Schwarzmond nur ein Gedanke: Hat er seinen Verstand verloren - oder nie besessen?
Arvid Asstroem (*2008) ist ein mittelfränkischer Autor und schreibt bevorzugt Bücher über Protagonisten, die sich in einer chaotischen Welt behaupten müssen. Der Name ist das zu erwartende Resultat, wenn ein verrückter Franke auf die schräge Idee kommt, Norwegisch zu lernen, und dabei zusieht, wie die Pegnitz mit ihren schwindelerregenden Kurven durch die fränkischen Bergkämme strömt. Von seinen Eltern wird er des Öfteren als Umstandskrämer und manchmal als a weng a Tollpatsch bezeichnet, was - natürlich - hoffnungslos übertrieben ist.
Er interessiert sich für Systeme, kleinliche (aber lustige) Details und Gedankenexperimente, die nicht unbedingt zugunsten seiner Protagonisten ausgehen. Manchmal verliert er sich in Details und Abschweifungen, aber das ist sein Markenzeichen. Er hat auch großen Spaß daran, immerzu an seiner Welt herumzubasteln und zu prüfen, in welche ungünstigen Situationen sein Protagonist stolpern könnte (zum Beispiel ein Kanu-Abenteuer). Meistens lebt er irgendwo zwischen Alltag, Fußnote und der Tatsache, dass er keinen Kaffee mag.
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