Hamburg Ende der 1980er-Jahre. Die Dahlenberg AG wächst rasant, doch hinter dem wirtschaftlichen Erfolg entstehen Machtkämpfe, Intrigen und persönliche Abhängigkeiten.
Als Expansionsleiter Hans Mergor die Zukunft des Unternehmens sichern soll, gerät er in ein Geflecht aus wirtschaftlichen Interessen, Loyalitätskonflikten und folgenschweren Entscheidungen. Gemeinsam mit der Projektassistentin Monika Stein stößt er auf Zusammenhänge, die weit über unternehmerische Rivalitäten hinausgehen. Je näher beide der Wahrheit kommen, desto größer wird die Gefahr, selbst zum Ziel zu werden.
Verhängnisvolle Verbindungen verbindet einen spannenden Kriminalfall mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbrüchen der Zeit der deutschen Wiedervereinigung. Die Geschichte beruht auf der literarischen Verarbeitung jahrzehntelanger beruflicher Erfahrungen in Wirtschaft und Marktforschung. In verdichteter, realistischer Form erzählt sie von wirtschaftlichen Umbrüchen, persönlichen Loyalitätskonflikten und moralischen Grenzsituationen. Wirtschaft bildet dabei keine Kulisse, sondern treibt das Geschehen voran. Im Zentrum steht die Frage, wie viel Anpassung ein System verlangt und wann Widerstand notwendig wird.
Wilfried Reinhardt, geboren 1953 in der Wilstermarsch (Schleswig-Holstein), studierte Volkswirtschaftslehre in Kiel.
Viele Jahre arbeitete er in einem Marktforschungsinstitut in Hamburg und gewann dabei Einblicke in die Strukturen großer Handelsunternehmen bis in die Vorstandsetagen.
Umfangreiche Reisen führten ihn durch West- und Ostdeutschland.
Verhängnisvolle Verbindungen ist sein literarisches Debüt.
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