Der zweite Teil der packenden Tetralogie für die Generation der Babyboomer, die sich fragen muss: Was geschieht, wenn wir die Kontrolle über unsere eigene Zukunft an ein System verlieren, das Profit über Menschenwürde stellt?
Vergessen.Verwaltet.Verstorben. führt den Leser zurück in das Heim "Bergquell" - doch hinter den maroden Mauern geht es um weit mehr als den Pflegealltag. Es ist das Porträt eines Gefüges, das sich mit aller Macht selbst schützt. Hier herrscht kein klassisches Gut gegen Böse; stattdessen agieren die Beteiligten in einem Netz aus delegierter Verantwortung und legalen Schlupflöchern, um ein System aufrechtzuerhalten, das längst am Abgrund steht.
Während marode Infrastrukturen zur unsichtbaren Gefahr werden, sorgt die Mauer aus Datenschutz und Schweigepflicht dafür, dass Missstände im Verborgenen bleiben. Der Roman verbindet eine spannungsgeladene Handlung mit fundiertem Expertenwissen über bauliche Mängel und systemische Lücken, das dem Leser direkt und unverblümt präsentiert wird.
Andrea Stehle gibt in diesem vielstimmigen Thriller all jenen eine Stimme, die zu schwach sind, um ihre eigene zu erheben. Ein aufrüttelnder Blick auf ein System, in dem Menschen zu Akten werden - verwaltet, bis sie verstummen.
Was im Bergquell passiert - bleibt im Bergquell, bis ....
Andrea Stehle ist Expertin für das Thema Bleivergiftung in alten Infrastrukturen und gewohnt, tiefliegenden Ursachen und systemischen Fehlern auf den Grund zu gehen. Für ihren Gesellschaftsthriller "Vergessen.Verwaltet.Verstorben. - Tödliche Pflege" hat sie intensiv recherchiert und Stimmen aus den sozialen Medien sowie Betroffenenberichte verifiziert, um ein ungeschöntes Bild der aktuellen Pflegesituation in einem alten Gebäude aus der Vorkriegszeit zu zeichnen. Mit dem analytischen Blick der Forscherin und einer großen Portion Empathie verbindet sie Fakten und Fiktion zu einer aufrüttelnden Geschichte über die tödlichen Lücken in unserem Sozialsystem. Andrea Stehle lebt und arbeitet in der Hochtaunusregion.
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