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Utopia
Gesellschaft, Politik & Medien
ePUB
815,8 KB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783744892513
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 07.08.2017
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
4,99 €
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosDer Staatsroman »Utopia« formuliert die Hoffnung auf eine bessere soziale Ordnung. Der Roman prägte den Begriff Utopie in seiner heutigen Bedeutung.
Im ersten Teil von »Utopia« übt Thomas Morus Kritik an den gesellschaftlichen Zuständen in England und Europa um das Jahr 1516, dem Erscheinungsjahr des Romans. Um diese Kritik nicht selbst aussprechen zu müssen, bedient sich Thomas Morus eines Kunstgriffs: Er gibt vor, auf Reisen einen Weisen getroffen zu haben, mit dem er sich über die englische Gesellschaft unterhalten habe. In »Utopia« wird der Dialog zwischen Thomas Morus und dem Weisen widergegeben. Die gesellschaftskritischen Passagen des Romans legt Thomas Morus im ersten Teil des Romans dem Weisen in den Mund.
Im zweiten Teil zeigt Thomas Morus den Gegenentwurf zu den kritisierten Zuständen: die Insel »Utopia« mit ihrer intakten Sozialordnung und ihren glücklichen Bewohnern. Auf der Insel existiert eine ideale Gesellschaft. Den Einwohnern von »Utopia« wird ein abwechslungsreiches Leben zwischen Stadt und Land geboten. Wohlstand lässt sich durch leichte, zeitlich begrenzte Arbeit erreichen. Jeder hat Gelegenheit zur kulturellen Bildung.
Durch verschiedene Hinweise macht Thomas Morus deutlich, dass es sich um einen Traum, eben: um eine Utopie handelt. Indem Thomas Morus das Paradiesische seiner Utopie extrem überzeichnet, ergeben sich einige beinahe humoristische Passagen.
Thomas Morus lebte von 1478 bis 1535. Der literarische Erfolg von »Utopia« half ihm bei seiner politischen Karriere. 1529 wurde er englischer Lordkanzler. Wegen seines Einsatzes für die katholische Kirche in Zeiten der Reformation fiel er in Ungnade und wurde hingerichtet. 1935 wurde er heiliggesprochen.
Im ersten Teil von »Utopia« übt Thomas Morus Kritik an den gesellschaftlichen Zuständen in England und Europa um das Jahr 1516, dem Erscheinungsjahr des Romans. Um diese Kritik nicht selbst aussprechen zu müssen, bedient sich Thomas Morus eines Kunstgriffs: Er gibt vor, auf Reisen einen Weisen getroffen zu haben, mit dem er sich über die englische Gesellschaft unterhalten habe. In »Utopia« wird der Dialog zwischen Thomas Morus und dem Weisen widergegeben. Die gesellschaftskritischen Passagen des Romans legt Thomas Morus im ersten Teil des Romans dem Weisen in den Mund.
Im zweiten Teil zeigt Thomas Morus den Gegenentwurf zu den kritisierten Zuständen: die Insel »Utopia« mit ihrer intakten Sozialordnung und ihren glücklichen Bewohnern. Auf der Insel existiert eine ideale Gesellschaft. Den Einwohnern von »Utopia« wird ein abwechslungsreiches Leben zwischen Stadt und Land geboten. Wohlstand lässt sich durch leichte, zeitlich begrenzte Arbeit erreichen. Jeder hat Gelegenheit zur kulturellen Bildung.
Durch verschiedene Hinweise macht Thomas Morus deutlich, dass es sich um einen Traum, eben: um eine Utopie handelt. Indem Thomas Morus das Paradiesische seiner Utopie extrem überzeichnet, ergeben sich einige beinahe humoristische Passagen.
Thomas Morus lebte von 1478 bis 1535. Der literarische Erfolg von »Utopia« half ihm bei seiner politischen Karriere. 1529 wurde er englischer Lordkanzler. Wegen seines Einsatzes für die katholische Kirche in Zeiten der Reformation fiel er in Ungnade und wurde hingerichtet. 1935 wurde er heiliggesprochen.
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