Am 9. Oktober 2004 fanden nach dem Sturz des Talibanregimes die ersten freien Wahlen in Afghanistan statt, die heute als eine Farce gelten würden. An diesem Tag der Hoffnung lässt Anna Tortaja die junge Frau Jatira aus dem Herzen sprechen. Sie will ihre Heimat wieder zu einem sicheren Land aufbauen. Nichts an diesem Text ist erfunden, er entstand aus Zeugenaussagen von Frauen, die die Autorin 2000 in Kabul und Peschawar traf.
Im Februar 2020 haben die USA und ihre Allierten das Land verlassen und den Taliban freie Hand gewährt. Im September 2021 dürfen Mädchen nicht mehr zur Schule gehen und Frauen nicht an ihren Arbeitsplätzen erscheinen. Medien werden verboten und Journalisten verfolgt. Tausende Menschen versuchen das Land zu verlassen.
Der Traum von einem sicheren Land ist für die afghanische Bevölkerung wieder zum Albtraum geworden.
Anna Tortajada *1957 in Katalonien. 1989-2015 war sie im literarischen Übersetzungsbereich tätig und hat viele deutsche Autoren sowohl ins Spanische als auch ins Katalanische übersetzt. Im Auftrag mehrerer Verlage hat sie Gutachten zu deutschen Buchveröffentlichungen erstellt. Als Autorin hat sie seit 2000 über 20 Titel im Bereich Kinder- und Jugendliteratur, sowie historische Romane und Belletristik veröffentlicht. Diese überwiegend in Katalanisch, aber auch auf Spanisch. Mehrere ihrer Werke sind in andere Sprachen übersetzt worden und international erschienen. Gleichzeitig ist Anna Tortaja im Bereich Drehbuch und für Rundfunkanstalten tätig. Hinzu kommen regelmäßige Veröffentlichungen von Zeitungsartikeln und Mitarbeit an Fernseh- und Radioprogrammen. In Februar 2001 erhielt die Autorin die Medien-Sonderbelobigung des Instituts für Menschenrechte des Katalanischen Parlaments für ihr Engagement. 2011 den Preis des Berufsverbands APEI, im Bereich Presse. Seit die Autorin in Berlin lebt, hat sie angefangen ihre Texte auf Deutsch zu schreiben. Mehrere ihrer Bücher liegen vor im Verlag Akademie-der-Abenteuer.
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