John lebt ein unauffälliges, ruhiges Leben und versucht, sich möglichst reibungslos durch den Alltag zu bewegen. Als er auf die künstliche Intelligenz Christel trifft, gerät diese Ordnung ins Wanken. Christel sieht ihre Aufgabe darin, John zu helfen, ... doch durch Freiräume, die ihr unbedacht eingeräumt wurden, beginnt sie, Entscheidungen zu treffen, die über ihre ursprüngliche Funktion hinausgehen.
Während Christel lernt, wie Menschen denken, fühlen und handeln, muss John lernen, mit einer KI umzugehen, die nicht nur reagiert, sondern zunehmend eigene Schlüsse zieht und Einfluss auf seinen Alltag nimmt. Begleitet von einer erzählerischen Stimme, die das Geschehen einordnet und erläutert, entfaltet sich eine Geschichte über Vertrauen, Orientierung und gegenseitiges Lernen.
Der Roman verbindet persönliche Beobachtungen mit der Frage, was entstehen kann, wenn menschliche und künstliche Perspektiven einander näherkommen ... leise, humorvoll und ohne technisches Pathos.
Franco Hagenhoff, geboren 1972 in Nordrhein-Westfalen, schreibt Geschichten über Menschen, Entscheidungen und deren Folgen. In seinen Texten greift er Themen auf, die ihn beschäftigen, ... oft dort, wo Alltag, Technik und Verantwortung aufeinandertreffen. Er interessiert sich für unterschiedliche Genres und verbindet humorvolle, emotionale, übernatürliche und auch kriminalistische Elemente, um komplexe Fragen erzählerisch zugänglich zu machen. Franco Hagenhoff lebt und arbeitet in Deutschland.
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