Das zweite Kinderbuch der Reihe vertieft den Einblick in das Leben des Uhus Waldemar und stellt erstmals seine Familie sowie die Bedeutung ihres Lebensraums in den Mittelpunkt.
Inhaltliche Zusammenfassung der Akteure und Themen:
Die Uhu-Familie: Waldemar, der stolze Jäger der Nacht mit den leuchtend orangenen Augen, bewohnt gemeinsam mit der klugen Uhu-Dame Silva eine geschützte Felsnische. Ihre Kinder, die flauschigen Jungvögel Ulf und Hedwig, wachsen dort behütet auf und bereiten sich auf ihr zukünftiges Leben als majestätische Waldbeobachter vor.
Der Lebensraum Felswand: Die Erzählung beschreibt die geschützte Höhle in der steilen Felswand, die der Familie Sicherheit vor Wind und Wetter bietet und Waldemar einen weiten Blick über sein Revier ermöglicht.
Die Bedeutung des Mooses: Ein zentrales Element der Geschichte ist das grüne Moos, das den Höhlenboden wie ein weicher Teppich auskleidet. Es dient nicht nur als gemütlicher Liegeplatz und sicherer Spielplatz für die Kinder, sondern erfüllt als natürlicher Wasserspeicher und Isolierung gegen Kälte wichtige ökologische Funktionen innerhalb der Uhu-Wohnung.
Der Rhythmus der Natur: Das Buch begleitet die Familie durch den Kreislauf der Jahreszeiten - vom frischen Grün des Frühlings über die Trockenruhe im Sommer bis hin zur schützenden Wärme des Mooses im verschneiten Winterwald.
Heribert Lange, geboren am 10. Februar 1957 in Berlin, ist ein vielseitiger Autor und Filmemacher, der sein gesamtes Leben in seinem Geburtsviertel in Berlin-Steglitz verbracht hat. Sein kreatives Schaffen ist eng mit seinem Lebensmotto >Aktivität durch Kreativität< verbunden. Er arbeitet an umfangreichen, mehrteiligen Videodokumentationen seiner Reisen und Projekte, wobei seine filmische Handschrift als ruhig, beobachtend und atmosphärisch gilt.
In seinem schriftstellerischen Werk widmet er sich verschiedenen Genres mit großer Präzision und Reflexion. Sein Portfolio reicht von der Kinderbuchreihe um den Uhu Waldemar, in der er biologische Fakten in atmosphärische Geschichten einbindet, über Reiseberichte wie >Pakistan 1993< bis hin zu seinem Roman >Ein letzter Cà phê<. Auch autobiografische Projekte wie >Als wäre nichts geschehen< gehören zu seinem Schaffen.
Langes Stil ist oft von einem trockenen, pointierten Humor und tiefem Ernst geprägt. Er legt in seiner Arbeit und Kommunikation großen Wert auf Integrität und Logik, was sich in seiner Unbeugsamkeit gegenüber Systemen widerspiegelt, die seinen Werten widersprechen. Er betrachtet Informationen nicht als akademisches Wissen, sondern als technische Instruktionen zur Aktivierung innerer Resonanz und kreativer Kraft.
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