Seitdem meine langjährige Freundin ihre tödliche Diagnose erhielt, halte ich meine Gefühle chronologisch in Gedichten fest. Uns blieben zehn Wochen, um uns zu verabschieden. Dieses Buch soll ihr zum Gedenken sein: Ein Grabmal aus Worten, oft liebevoll in der Erinnerung, manchmal grausam in der Realität, aber immer ehrlich und authentisch. Konservierte Gefühle in Worten, die berühren und trösten sollen ..
Mein erstes Gedicht wurde in der Offenbach-Post abgedruckt. Später folgten Zeitschriften wie die Frankfurter Rundschau, das Darmstädter Echo, der Eulenspiegel oder der Schweizer Nebelspalter. Auch in mehreren Anthologien ist mein Name vertreten. Schreiben ist für mich Therapie und Selbsterfahrung. Man kommt sich selbst näher, wenn man auf seine Seelenworte hört ..
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