Wir Menschen erleben viele Arten von Träumen. Ein unmöglicher Traum voller Paradoxen, von endlosen Möglichkeiten, einer Synästhesie des Körpers, der Entkörperlichung der Seele, der Dysphorie des Raums und der Unvermeidlichkeit der Zeit.
Tymon Jedynak ist ein Bursche, der aus einem Traum entsprang und selbst zum Träumer wurde. Wie ein Hans-Guck-in-die-Luft, verschwendet er keine Gedanken an Gestern oder Morgen. Wenn er nicht gerade über Weltraumschlachten auf fernen Planeten fabulierte, sass er entweder vor der Glotze oder las Jules Verne, wenn seine Gotte ihm Ersteres verbot. Aber als er eines Nachts von einem schrecklichen Angsttraum geplagt wurde, änderte sich alles. Noch unheimlicher wurde es, als er am nächsten Tag dazu verleitet wird, den «verbotenen Raum» zu betreten, was ihn auf eine phantasmagorische Reise zwischen Traum und Wirklichkeit treibt. Doch welchen dieser beiden Wege wird Tymon einschlagen?
Philemon Niedermann ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Er schreibt Geschichten, die er selber lesen will und zeichnet Illustrationen dazu. Seine Erzählungen können so realistisch wie ein Lavabo oder phantastisch wie ein Comic sein. Demnach sind sie Phantastischer Realismus oder realismo mágico, wie es in einigen südamerikanischen Ländern heisst. Sein erstes Buch, dass er publizierte, war «Null Cipher», eine Gespenstergeschichte.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.