In den 1920er-Jahren zählte Maria Luise Weissmann zu einer Gruppe verheißungsvoller junger Lyrikerinnen und Lyriker, denen man eine große künstlerische Zukunft voraussagte. Doch ihr früher Tod mit gerade 30 Jahren verhinderte den vorhergesagten Erfolg. Diese kleine Anthologie von Gedichten aus verschiedenen Werken soll diese weithin vergessene Dichterin nach rund einhundert Jahren neu ins Gedächtnis rufen.
Maria Luise Weissmann (1899 - 1929) war eine deutsche Lyrikerin des frühen 20. Jahrhunderts. Da sie schon sehr früh verstarb, hinterließ sie vergleichsweise wenige literarische Texte - manche wurden erst nach ihrem Tod herausgebracht. Zu Lebzeiten galt Maria Luise Weissmann als großes lyrisches Talent. Ihre meist im Feuilleton veröffentlichten Gedichte wurden bisweilen auf eine Stufe mit Werken von Rainer Maria Rilke und Hugo von Hofmannsthal gestellt. Bedingt durch ihre hohe emotionale Sensibilität und körperliche Anfälligkeit war Maria Luise Weissmann in ihrem künstlerischen Schaffen oft eingeschränkt und viele ihrer Texte blieben fragmentarisch.
Jan J. Laurenzi (Hrsg.)
Jan J. Laurenzi ist ein Pseudonym. Der Autor ist Schriftsteller und veröffentlicht seit Jahren in einem Spezialgebiet. Seit seiner Jugend beschäftigt er sich aber intensiv mit philosophischen, medizinischen, religiösen und spirituellen Themen. Sein Wahlspruch ist ein Aphorismus von Martin Walser: Nichts ist ohne sein Gegenteil wahr.
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