Steig ein in ein lyrisches Gespräch zwischen Großvater und Enkeln über Freiheitsträume, Zweifel und (Un-)Endlichkeiten. In Naturimpressionen, Tieranalogien und Reflexionen über die Veränderung der Welt spannt sich ein Bild der Zerrissenheit zwischen Hoffnung und Angst. Zwei Generationen machen sich auf die Suche nach Antworten auf die Frage, wovon wir überhaupt noch träumen können, wenn der Mensch die Umwelt zerstört. Und wovon wir vielleicht träumen müssen, um die Welt zu erhalten.
Dieter Lehmann, 1938 in Falkenberg/Elster geboren, arbeitete bis zu seiner Pensionierung als Stellwerksmeister auf dem Falkenberger Bahnhof. Von dort blickte er mit nachdenklich-poetischem Blick in die Welt. Geschrieben auf Hochsitzen und Skischanzen, in Doppelstockzügen oder einem Spitzbodenzimmer, spiegeln sich in seinen Gedichten die unterschiedlichen Perspektiven, die er entlang seines Lebenswegs einnahm. Dieter Lehmann wurde vom Jäger zum Umweltschützer, vom Kriegskind zum Groß- und Urgroßpapa. Er wirkt als freier Journalist und Fotograf und veröffentlichte folgende Sachbücher: "Das Wunder von Mühlberg" (2002), "Wann kommt die nächste Flut?" (2005) und "Im Klimawandel angekommen - was nun?" (2006).
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