In den Bestattungsgesetzen (BestG) der 16 Bundesländer gibt es bei den vielen inhaltlichen Unterschieden eine große Gemeinsamkeit: Ein Arzt hat unverzüglich den Tod des Menschen festzustellen. Hierzu hat man ihm den Zugang zum Toten zu gewähren. Die Feststellung des Todes erfolgt immer anhand zumindest eines der sechs sicheren Todeszeichen. Es ist situationsabhängig, welches davon der Arzt hierfür nutzt. Wird der Tod eines Menschen bei Gericht behandelt, so tritt hierbei der Arzt als Sachverständiger auf. Er besitzt die fachliche Expertise. Wenn ein Richter an der Todesfeststellung Zweifel hat, darf er sich nicht einfach darüber hinweg setzen. Um die Zweifel auszuräumen, hat der Richter unverzüglich einen anderen Arzt mit der Überprüfung des Sachverhalts zu beauftragen. Zu welchen Schwierigkeiten es kommen kann, wenn sich Richter nicht an diese gesetzliche Vorgaben halten, zeigt dieses Buch auf.
Seit über 20 Jahren als Klinikseelsorger und seit über 15 Jahren als Buchautor tätig. Viele seiner Bücher handeln vom Tod. 2023 erschien von ihm die "Synopse des deutschen Bestattungsrechts. Synoptischer Vergleich der Bestattungsgesetze aller 16 Bundesländer".
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