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Neu
Tod eines Vergänglichen
ePUB
2,8 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783695787623
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 02.03.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Voll zugänglich
erhältlich als:
5,49 €
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosIch habe diesen Text nicht geschrieben, um etwas zu erklären oder aufzulösen. Er ist entstanden aus einem inneren Stillstand heraus, aus einem Moment, in dem sich eine alte Wunde wieder meldete, leise, aber bestimmt. Mit ihr kamen der Schmerz, die Versuchung und schließlich die Vergebung, nicht als klare Begriffe, sondern als Empfindungen, die gleichzeitig anwesend waren und einander widersprachen.
Mich interessierte nicht die Frage nach Schuld im moralischen Sinn. Mich beschäftigte vielmehr, was geschieht, wenn Vergebung plötzlich auftaucht, ohne dass man bereit für sie ist. Wenn sie nicht tröstet, sondern verunsichert. Wenn sie nicht erlöst, sondern Fragen stellt. Kann man vergeben, ohne sich selbst zu verlieren? Und was bleibt, wenn man es nicht tut?
Die Bilder von Spuren und Wegen stehen für mein eigenes Leben, für Entscheidungen, Abzweigungen, Verluste. Für das langsame Verschwinden von Hoffnung, nicht als dramatischer Bruch, sondern als schleichender Prozess. Das wiederholte - Ohne Vergebung? - ist kein Urteil, sondern mein Zögern. Eine Frage, die ich mir selbst stelle, ohne zu wissen, ob es darauf eine Antwort gibt.
Ich habe diese Texte geschrieben, um diesem inneren Zustand eine Form zu geben. Nicht um abzuschließen, sondern um auszuhalten. Vielleicht ist er weniger ein Bekenntnis als ein Innehalten, ein Versuch, dort zu bleiben, wo Schmerz und Vergebung sich begegnen, ohne sich zu versöhnen.
Mich interessierte nicht die Frage nach Schuld im moralischen Sinn. Mich beschäftigte vielmehr, was geschieht, wenn Vergebung plötzlich auftaucht, ohne dass man bereit für sie ist. Wenn sie nicht tröstet, sondern verunsichert. Wenn sie nicht erlöst, sondern Fragen stellt. Kann man vergeben, ohne sich selbst zu verlieren? Und was bleibt, wenn man es nicht tut?
Die Bilder von Spuren und Wegen stehen für mein eigenes Leben, für Entscheidungen, Abzweigungen, Verluste. Für das langsame Verschwinden von Hoffnung, nicht als dramatischer Bruch, sondern als schleichender Prozess. Das wiederholte - Ohne Vergebung? - ist kein Urteil, sondern mein Zögern. Eine Frage, die ich mir selbst stelle, ohne zu wissen, ob es darauf eine Antwort gibt.
Ich habe diese Texte geschrieben, um diesem inneren Zustand eine Form zu geben. Nicht um abzuschließen, sondern um auszuhalten. Vielleicht ist er weniger ein Bekenntnis als ein Innehalten, ein Versuch, dort zu bleiben, wo Schmerz und Vergebung sich begegnen, ohne sich zu versöhnen.
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