Tod der Dichtung zeigt die Welt, wie sie in euren Albträumen ist. Es gibt für dieses Buch keinen Grund, die Realität zu verharmlosen oder einseitig zu romantisieren. Kapitel 0 präsentiert das theoretische Fundament dieses Buchwerks, unter dessen Eindruck die Phänomene in der Welt besser kategorisiert und deduziert werden sollen. Kapitel 1 beschäftigt sich unter dem Eindruck dieser Ur-Induktion mit dem Ausgesetztsein, einem anomischen Zustand, der nur durch die als Mittel der Weltinkorporation benannten Methoden der Kraft, Gewalt und Macht gehemmt oder beendet werden kann. Kapitel 2 beschäftigt sich noch intensiver mit der sozialen Institutionalisierung von fanatischen Bündnissen ausgehend von Aspekten des Leidens. Kapitel 3 beschäftigt sich mit fünf Ideologien, insbesondere aber mit dem Machiavellismus, und normativen Manifestationen desselben in der Innen- und Außenpolitik. Kapitel 4 beschäftigt sich mit den Dynamiken des Verfalls und des Wachstums, die den Kreislauf dreier gesellschaftlicher Systeme erklären, die sich durch dieses Phänomen schier endlos häufig abwechseln, einander ablösen. Kapitel 5 beantwortet die Frage, inwiefern diese Dynamik der drei Systeme in Folge einer sogenannten (radikalen) Vergrundsätzlichung zum Erliegen kommt, indem ein solches triumphierendes System es schafft, die Dynamiken des Verfalls und des Wachstums latent durch entsprechende stützende Einrichtung in sich zu institutionalisieren. Kapitel 6 erläutert die spezifischen Institutionen innerhalb dieses Mischsystems noch genauer, antizipiert sinnvolle Verhaltensorientierungen und rät optionale Institutionen an, um die Kohäsion zu katalysieren bzw. zu verstärken. Kapitel 7 soll die Hintergründe eines möglichen Scheiterns einer solchen Staatsform kritisch beleuchten und bietet Korrekturvorschläge an, wie Ursachen dieses Misserfolgs bekämpft werden können.
O.J.Taube, ausgebildeter Gesellschaftswissenschaftler und passionierter Künstler der GenZ, schreibt seit Jugendjahren Gedichte und beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen des Menschseins. Was will der Mensch, was weiß der Mensch, was soll der Mensch, aber für ihn am wichtigsten: Was kann der Mensch, nämlich in seiner Lebzeit alles bewirken? Der inbrünstige Kulturrelativist nimmt daher verschiedene Perspektiven ein und beleuchtet mal nüchtern mal dramatisch die Abgründe des Menschenmöglichen. Seine Erstveröffentlichung, Tod der Dichtung, beschreibt Taube als "opus vitae", sein Lebenswerk. Alle noch folgenden Schriften dürften auf diesem aufbauen.
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